+
Die dritten Quartalszahlen der BASF (Symbolfoto)

Umsatzrückgang

BASF – Die Quartalszahlen nach dem Explosionsunglück 

Ludwigshafen – Zehn Tage nach der Explosion bei der BASF im Landeshafen Nord, legt nun der Konzern seine dritten Quartalszahlen offen. Das Unglück belastet das Ergebnis:

Am 17. Oktober kam es zu dem Unglück, dass nicht nur die BASF, sondern ganz Ludwigshafen erschüttert hat. Durch eine Explosion im Landeshafen Nord starben drei Menschen und 30 weitere wurden schwer verletzt. 

Nun hat der Chemie-Konzern seine Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht.

 

>>> Hier geht‘s zu unserer Sonderseite zur Explosion bei der BASF.

BASF steigert das Ergebnis und die Mengen im Chemiegeschäft. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von rund 14 Milliarden Euro, dass sind 20 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Verantwortlich für den Rückgang ist das Tauschgeschäft mit Gazprom im Jahr 2015. Dieses Geschäft hatte im 3. Quartal 2015 mit 2,9 Milliarden € zum Umsatz beigetragen.

Vor allem die Nachfrage aus der Automobil- und Bauindustrie bleibt weltweit robust. In Europa wuchsen alle Branchen moderat.“, so Dr. Hans-Ulrich Engel, Finanzvorstand der BASF SE. Die Bereiche Functional Materials & Solutions und Performance Products wuchsen um rund 3%. In den Segmenten Oil & Gas (83% Rückgang), Agricultural Solutions ging der Umsatz zurück.

Der Jahresabschluss verringert sich von 1,2 Milliarden Euro auf 888 Millionen Euro. 

Unglück belastet Ergebnis

BASF geht davon aus, dass das Ergebnis des Geschäftsjahres durch den Brand im Landeshafen Nord belastet wird, da es dadurch Einschränkungen in der Logistik und in der Versorgung geben wird. Der Konzern ist aber überzeugt, dass es zu keiner Änderung des Ausblicks 2016 kommt.  

BASF/jol

Quelle: Ludwigshafen24

Mehr zum Thema

Impressionen von „WinterVarieté“ in Ladenburg

Impressionen von „WinterVarieté“ in Ladenburg

Auf A6: Lastwagen kracht in Sattelzug

Auf A6: Lastwagen kracht in Sattelzug

Placebo rocken die Frankfurter Festhalle!

Placebo rocken die Frankfurter Festhalle!

Kommentare