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Hier behauptet die 41-Jährige am 17. Januar 2016 vergewaltigt worden zu sein. 

Motiv weiterhin unklar

Angebliche Vergewaltigung am Wasserturm: 41-Jährige verurteilt!

Mannheim-Oststadt – Gut zwei Wochen nach den Ereignissen in der Silvesternacht in Köln schockte diese Nachricht ganz Mannheim. Eine Frau behauptet am Wasserturm vergewaltigt worden zu sein...

Die 41-Jährige sei am 17. Januar 2016 abends am Wasserturm spazieren gewesen, als sie ein unbekannter Mann auf einer Parkbank vergewaltigt haben soll. (WIR BERICHTETEN) Die ganze Region ist empört und fassungslos! Am Folgetag ist die Kripo auf Spurensuche am Tatort.

Kripo auf Spurensuche am Wasserturm

Die Frau gibt in ihrer Täterbeschreibung an, dass es sich bei dem Vergewaltiger um einen „Nordafrikanischer oder Araber“ handeln würde – sogar ein Phantombild wird erstellt. Der Vorfall schlägt hohe Wellen: Nach der angeblichen Vergewaltigung werden die Rufe aus der Bevölkerung nach mehr Sicherheit in Mannheim immer lauter. OB Kurz will sogar die Sicherheitsmaßnahmen in der Stadt verstärken. Die Aussagen der 41-Jährigen werden zunächst nicht in Zweifel gezogen: Über 100 Hinweise aus der Bevölkerung werden in den nächsten zehn Tagen entgegengenommen.

Doch dann die Wendung: Im Laufe der intensiven Ermittlungsarbeiten ergeben sich jedoch immer mehr Widersprüche beim von der 41-jährigen geschilderten, zeitlichen Ablauf des Verbrechens.

>>>Vergewaltigung am Wasserturm: Täuschte ‚Opfer‘ alles vor? 

Das Urteil

Wegen des Anfangsverdachts des Vortäuschens einer Straftat werden strafrechtliche Ermittlungen gegen die 41-Jährige aufgenommen. Nun berichtet das morgenweb in Berufung auf die Anwältin der Angeklagten, dass die Frau „den vom Amtsgericht erlassenen Strafbefehl über 120 Tagessätze akzeptiert“ hätte.

Über die Höhe der Tagessätze wollte die Anwältin keine Auskunft geben, auch das Motiv sei noch weiterhin unklar. 

Die 41-Jährige hätte auch schwerer bestraft werden können: Denn die Vortäuschung einer Straftat (Paragraf 145d des Strafgesetzbuches) kann mit einer Geldstrafe bis zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.  

red

Quelle: Mannheim24

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