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Der Komiker begeistert das Publikum in der SAP-Arena.

Atze Schröder in der SAP-Arena

„Keine richtige Frau hat Größe 34!“

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Mannheim – Warum es es für Frauen einfacher fremdzugehen? Was hat die deutsche Nationalmannschaft  mit 50 Shades of Grey zu tun? Und warum ist Ursula von der Leyen die Milf der Nation?

Diese und andere Fragen beantwortet Atze Schröder in seinem Programm „Richtig fremdgehen".

Atze Schröders Anleitung zum Fremdgehen

In der SAP Arena kann sich das Publikum vor Lachen kaum auf dem Sitzen halten als Schröder einen Brüller nach dem anderen raushaut. So schwärmt Atze Schröder über die Grazie und Schönheit der Verteidigungsministerin - und das trotz ihrer sieben Kinder! „Ursula von der Lyen ist so fruchtbar, ihr Mann muss sich nur kurz am Sack kratzen, da ist sie schon wieder schwanger! Die hat keine Eileiter sondern eine Fertigungsstraße!“

Doch wie hält man die eigene Frau davon ab fremdzugehen? Atzes Tipp ist es sich zu pflegen. Man sollte sich spätestens dann Gedanken über die Körperpflege machen, wenn Mutti auf Vati liegt und Legos oder Rührei in seinem Brustpelz findet. Doch man sollte es nicht zu weit treiben! Sonst sehe man aus wie Christiano Ranaldo und der „hat noch weniger Haare am Körper als Flipper!“

Nett sind natürlich auch kleine Aufmerksamkeiten. Auch Dessous könne man Mutti mal mitbringen. Doch da kann man auch einiges falsch machen! Die meist verschenkteste Größe in Deutschland ist die Größe 34, und „keine richtige Frau hat Größe 34!“ Doch wo fängt fremdgehen überhaupt an? Dies sei von Kultur unterschiedlich, meint Atze. So sei es bei den Eskimos üblich einem Gast erst einmal seine Frau anzubieten. Doch was wenn der Gast der Frau gar nicht gefällt? Soll man da sagen: „Hey hör mal zu Captain Iglo, ich hab jetzt kein Bock auf dein Fischstäbchen?“

Die Fantasie...

Doch manchmal reiche auch einfach die Fantasie die Flamme der Beziehung am lodern zu erhalten. Deswegen meint Atze, schauen neuerdings auch so viele Frauen Fußball. Die Kommentare zum Spielverlauf hörten sich schon wie ein Auszug aus 50 Shades of Grey:„Er nahm seinen Schürle... und pflügte den Mertesacker um... bis es Boateng machte- doch dann war er Lahm...“

Wenn es dann so weit ist und man fremdgehen möchte, wie soll man sich da anstellen?

Da hätten es die Frauen auf jeden Fall einfacher, meint der Komiker. „Die müssen nur mal zwei Knöpfe offen lassen und ein Mal zu wenig „Nein“ gesagt haben.“ Männer hätten es da deutlich schwieriger. Doch da gilt es: Einfach fragen! Denn wie schon Atzes Opa meinte: „Wer Sahne will, muss Kühe schütteln!“ Wenn Mann dann die Auserwählte gefunden hat, diese fände man gut auf Weihnachtsfeiern oder auf dem Weihnachtsmarkt, dürfe man sich auf keinen Fall am Wochenende melden! Der Ehemann könnte misstrauisch werden, wenn Hans aus der Buchhaltung immer seine Frau am Wochenende anrufe. Doch was ist mit dem schlechten Gewissen? Da müsse man cool bleiben. So erzählt Atze von seiner Affäre die sich nach dem Beischlaf bei ihm beschwerte: „Du hast noch nicht einmal den G-Punkt gefunden!“ „Was Perle, G-Punkt? Ich vögle in ganzen Sätzen!“ Doch das wäre nicht der wahre Grund für den schlechten Sex- es ist das schlechte Gewissen. Die Frau müsse umworben und verwöhnt werden, erst dann würde sie mit guter Laune zu ihrem Mann nach Hause kommen und sich denken: „Eigentlich tue ich ihm ja einen Gefallen.“ Dann fänge der Spaß erst richtig an und die Frau würde sich völlig gehen lassen.

Das Publikum

Das Publikum feiert Atzes Darbietung an diesem Abend. Und ist überrascht, als er sich irgendwann ans Klavier setzt und Udo Jürgens Lied „Ich war noch niemals in New York“ spielt. Doch siehe da–er tritt vom Klavier weg und es spielt von alleine weiter! Zur Zugabe appelliert er an den Mannheimer Lokalpatriotismus und erscheint im Adlertrickot. Die Stimmung ist den ganzen Abend über großartig, doch es tauchen auch immer wieder Episoden im Programm auf, die absolut nichts mit dem Thema „Fremdgehen“ zu tun haben. Die Übergänge um wieder auf das Thema zurück zu kommen, wirken dann ein wenig angestrengt. Doch das Publikum verzeiht und hört auch immer wieder gerne Geschichten über Aztes Porsche. Das Publikum ist glücklich- Schröder ist glücklich. Ein gelungener Abend!

kp

Quelle: Mannheim24

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