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Dreharbeiten zum „Mannheim“-Film an der Popakademie

Dreharbeiten zum „Mannheim“-Film

Dramatische Szenen an der Popakademie...

...aber keine Sorge, hier läuft alles nach Plan. Oder besser gesagt: nach Drehbuch, denn im Jungbusch wird aktuell der "Mannheim"-Film von Autor Daniel Morawek gedreht. MANNHEIM24 auf Set-Besuch.

Peter (Rainer Lott) ist außer sich. Mit seinen Bandkollegen sucht er für eine bevorstehende Vernissage eine passende Gruppe. Doch die Musiker auf der Bühne der Popakedamie mit dem Namen „Dei Mudda steckt de Kopp in de Topp“ sind alles andere, wonach er sucht. Für ihn sind das da oben lediglich bemitleidenswerte, gehirngewaschene MTV-Opfer. Und daraus macht er auch keinen Hehl - selbstverständlich in breitestem Monnemer Dialekt. Enzo (Benedikt Crisand), Peters Gitarrist, sieht das anders, aber er hat sowieso nur Augen für die Frontfrau der „Mudda-Kopp-Topper“: Aylin (Selale Gonca Cerit). Der Beginn einer großen Liebe?

Dramatische Szenen an der Popakademie...

Neurosen zwischen Rhein und Neckar 

Wie es mit Aylin, Enzo und auch Peter weiter geht, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Ab November können das alle Kinobegeisterten der Metropolregion – und selbstverständlich darüber hinaus - auf der großen Leinwand selbst herausfinden, dann ist nämlich die große Premiere des „Mannheim“-Films.

Doch die ist noch weit weg. Akutell befindet sich die Komödie im Geiste Woody Allens nämlich mitten in den Dreharbeiten. Heute ist der zehnte Drehtag, sechs weitere folgen. Autor Daniel Morawek (34) hat das Drehbuch zum Film geschrieben und führt uns stolz durchs Set, wo Regisseur Thomas Oberlies konzentriert mit seinen Schauspielern arbeitet, ehe es wieder heißt: „Ruhe bitte, wir drehen!“

„Es ist schon unglaublich, durch seine eigene Geschichte zu laufen. Ich habe mir es schon gut vorgestellt, aber nicht SO gut“, so Morawek. Besonders glücklich ist er über den Cast, der ausschließlich aus Schauspielern aus Mannheim und der Region besteht. „Gerade bei einem so dialoglastigen Film steht und fällt alles mit den Schauspielern. Umso schöner, dass wir so große Talente am Start haben.“

Mit ihrem regionalen Kinokonzept, das treffend als „Metropollywood“ bezeichnen wird, bringen Morawek und Produzent Andrew Van Scoter Kulturschaffende aus der Region zusammen und wollen Filme machen, die nicht in den großen Filmmetropolen wie Berlin, Hamburg oder München spielen.

Doch das Vorhaben steckt noch in Kinderschuhen - was das ganze Projekt nur noch sympathischer macht, denn mit gerade einmal 30.000 Euro Budget, die über Sponsoren, einen Zuschuss des Kuturamtes Mannheim und zuguterletzt über eine großangelegte Crowdfunding-Kampagne zustande gekommen sind, kann kein großes Team bezahlt werden. Stattdessen ziehen viele Filmbegeisterte an einem Strang, die nicht aus monetären, sondern leidenschaftlichen Gründen vor und hinter der Kamera arbeiten. Und genau diesen Geist versprüht die Produktion auch an diesem Drehtag in der Mannheimer Popakademie.

Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Funke im November auch auf die große Leinwand überspringen wird. Doch daran haben wir keinen Zweifel.

Komparsen gesucht 

Im Übrigen sind Morawek und das Film-Team noch weiterhin auf der Suche nach Komparsen. Wer also Teil des Stückchens Mannheimer Filmgeschichte werden möchte, kann gerne eine Mail an info@vanscoter-film.de schreiben. Auch über weitere Sponsoren - insbesondere für die Postproduktion - würde sich das Mannheim-Team freuen. 

>>>Interview mit Drehbuchautor Daniel Morawek: So steht‘s um die Premiere

>>>Mannheim auf der großen Leinwand

rob

Quelle: Mannheim24

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