Ursula von der Leyen besucht Mannheimer Bildungszentrum der Bundeswehr
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Einlauf von Dr. Ursula von der Leyen und dem Präsidenten des Bildungszentrums
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Einlauf von Dr. Ursula von der Leyen und dem Präsidenten des Bildungszentrums
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Einlauf von Dr. Ursula von der Leyen und dem Präsidenten des Bildungszentrums
Ursula von der Leyen besucht Mannheimer Bildungszentrum der Bundeswehr
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Ursula von der Leyen besucht Mannheimer Bildungszentrum der Bundeswehr

Staatsbesuch!

Fotostrecke: Pilotprojekt der Bundeswehr - Bald auf Höhenflug?

Mannheim - Hoher Besuch für das Bildungszentrum der Bundeswehr: Dr. Ursula von der Leyen stellt ein neues Mentoring-Projekt vor. Die Veranstaltung und das Konzept:

Am 10. August kommt die Bundesministerin der Verteidigung Dr. Ursula von der Leyen zum Bildungszentrum der Bundeswehr in Mannheim. Ein Pilotprojekt soll dort ihren Anfang finden: Das Mentoring. Sinn des Programms ist, dass junge Zivilpersonen oder Soldaten (Mentees) von ältereren, erfahrenen Führungskräfte (Mentor) betreut werden.

Die Veranstaltung

Es ist kurz vor 12 Uhr als sich die Pressemitglieder zu einer Vorbesprechung treffen müssen. Vor dem Reporter- und Fotografenteam verkündet Oberstleutnant Koch, wie alles ablaufen soll. Man hört deutlich raus, dass er schon einige Jahre der Bundeswehr gedient hat. Alles ist genau durchgetaktet, bei Handzeichen muss man aufstehen und den Raum verlassen. Hetzen muss man sich aber nicht  – man hat ganze „ 20-30 Sekunden Zeit“. Mit einem Lächeln sagt der Herr, dass etwas Disziplin vorhanden sein muss, da man „ja auch bei Soldaten“ ist.

Ab 12:30 Uhr wird es spannnend: Polizei und Sicherheitsfahrzeuge fahren die Einfahrt hoch. Ursula von der Leyen steigt aus und begrüßt den Präsidenten des Bildungszentrums. 

Ab 13:15 Uhr begrüßt der Präsident Frau von der Leyen nochmals vor Publikum und heißt sie herzlich willkommen. „Sie gibt einen wichtigen Impuls für das Pilotprojekt“, so der Präsident.

Dr. Ursula von der Leyen kommt nach vorne an das Pult und hält eine etwa 15-minütige Rede über den Sinn des Pilotprojekts. Das Mentoring-Programm ist ein Instrument für die Personalentwicklung und der Nachwuchsförderung.In der Wirtschaft sei das schon ,gang und gäbe‘ und es sei allerhöchste Zeit, dass auch die Bundeswehr diesen Aspekt übernimmt.

Die Bundeswehr soll als Arbeitgeber „moderner und nachhaltiger’’ werden, so von der Leyen. Denn als vor 5 Jahren der Wehrdienst abgeschafft wurde, musste die Bundeswehr schauen, wie sie ein attraktiver Arbeitgeber für die jungen Leute wird.

Die Verteidigungsministerin geht vor allem auf die Rolle der Frau in der heutigen Zeit ein. Sie will, dass junge Frauen gefördert werden, so dass jede die Möglichkeit auf eine Führungsposition hat. Das Problem, so die 58-Jährige, sei oftmals die subjektive Beurteilung von männlichen Führungskräften.

Die Bundeswehr soll für Frauen ansprechender werden. Das Mentoring-Programm sei der erste Schritt in diese Richtung. Das Projekt legt also den Baustein für die Zukunft der Bundeswehr undnach einem Jahr wird man das erste Fazit des Projekts ziehen können. Ziel ist auf jeden Fall, dass das Projekt langfristig in die Personalentwicklung etabliert wird. 

Frauen haben Vorrang?

Die Rede von Frau von der Leyen ist auf den ersten Blick sehr feministisch angehaucht – was grundsätzlich gut ist. Aber erst wenn man sich das Projekt genauer anschaut, versteht man warum das so ist:

Es sind nur Frauen für das Startprojekt zugelassen (später solle sich das natürlich wieder ändern). Es gibt 34 Mentees, die jeweils ihren eigenen Mentor haben. Dabei sollen die Mentees die Erfahrung, Weisheit und Unterstützung des eigenen Mentors bekommen und davon lernen. Aber auch die Mentoren bekommen durch den frischen Wind wieder neue Erkenntnisse, ganz nach dem Motto ,man lernt nie aus‘.

Insgesamt haben sich 55 junge Frauen und 150 Führungskräfte für das Mentoring gemeldet.

Die Auserwählten werden zu Pärchen zusammen geführt und werden nun ganz individuell ihre Förderstrategie erarbeiten. Gelegentlich gibt es aber auch für alle gemeinsame Seminare und Netzwerkveranstaltungen. Das Mentoring ist nicht nur für Soldaten/Soldatinnen gedacht, sondern auch für ,normale‘ Zivilpersonen.

Dr. Ursula von der Leyen spricht nach ihrer Rede noch mit den einzelnen Teilnehmern über ihre jeweiligen Geschichten und sagt später, dass alle sehr spannende Personen seien und die Mentees schon ganz begeistert sind.

Man darf gespannt sein, wie das Pilotprojekt funktionieren wird. Aber der Wunsch von der Verteidigungsministerin die Bundeswehr „langfristig, modern und nachhaltig“ zu einem guten Arbeitgeber zu machen, ist damit auf dem richtigen Weg.

Es ist ,fünfzehnhundert’, die Veranstaltung ist zu Ende und Dr. Ursula von der Leyen fliegt wieder mit dem Helicopter vom Flugplatz in Mannheim davon.

jol

Quelle: Mannheim24

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