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Rea Garvey begeistert am Donnerstagabend rund 3.500 Fans.

„Pride“-Tour 2015

Rea Garvey: Wieder „Unfuckingfassbar“!

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Mannheim-Oststadt – Lieblings-Ire Rea Garvey bringt am Donnerstagabend im ausverkauften Rosengarten seine Fans zum Kreischen... und mit einer neuen Wortschöpfung wieder richtig zum Schmunzeln.

Im sonst bestuhlten Mozartsaal warten am Donnerstagabend dicht gedrängt rund 3.500 begeisterte Rea-Garvey-Fans auf ihren Rockstar...

Ein Lichtermeer aus Handydisplays erleuchtet schon bevor Garvey auf die Bühne tritt den Saal. So ein Abend muss dokumentiert und gleich mit Freunden, die nicht dabei sein können, geteilt werden! Der ehemalige Reamonn-Sänger und Wahl-Berliner ist aber auch öfter mal höchstpersönlich in Mannheim anzutreffen, wie er sagt. Meistens aber „undercover“.

Rea Garvey in Mannheim: Wieder „unfuckingfassbar“!

Pünktlich um 21 Uhr geht es dann los. Kreischend begrüßen ihn seine Fans. Ihre Begeisterung erwidert der ehemalige Reamonn-Sänger ganz schlicht mit einem Stück auf der Akustikgitarre. Die Band bleibt dabei noch hinter einem durchscheinenden Vorhang verborgen.

Diejenigen im Publikum, die nicht gerade ihr Handy gezückt halten, klatschen von der ersten Sekunde an mit. Als er dann nach einem kräftigen „Are you ready?“ in seinen Superhit „Can‘t Say No“ überleitet, kann sich die Masse nicht mehr halten!

Gänsehautfeeling breitet sich aus. Der Vorhang fällt und jetzt ist auch Garveys Band voll am Start. Gitarre, Schlagzeug, Bass und Keyboard formieren sich auf einer kleinen Empore hinter ihm. 

Die Stimmung ist schon jetzt kaum zu toppen. Doch der 41-Jährige legt mit seinem Hit „Candlelight“ nach, bringt sein Publikum ein wenig zur Ruhe, lässt den Spannungsbogen aber nicht abfallen. Seine Entertainer-Attitüde kommt durch und er animiert den ganzen Saal zum Mitsingen. Die Fans lassen sich das nicht zweimal sagen. 

„Sei ein Affe, wenn du ein Affe sein willst“, erklärt er nicht ganz akzentfrei, aber in bestem Deutsch. Bei Konzerten solle man sich nicht von coolen Nachbarn einschüchtern lassen, sondern sich einfach mit der Musik gehen lassen. 1998 kommt der selbstironische Ire nach Deutschland. Im Moment lebt er mit seiner Frau und seiner Tochter in Berlin und Limburg an der Lahn.

Von Mannheim ist Garvey völlig begeistert: „Dieser Mischtopf aus unterschiedlichen Leuten“, lobt er die Multikulti-Atmosphäre der Quadratestadt. „Da könnt ihr stolz drauf sein!“ 

Eine neue Wortschöpfung hat der gebürtige Ire übrigens auch wieder auf Lager, nachdem es „unfuckingfassbar“ in den Wortschatz einiger Muttersprachler geschafft hat. Am Vorabend in Fürth rutscht ihm das Wort „vermehrfachen“ raus. „Klingt doch irgendwie nach viel mehr, oder?!“

Plötzlich kündigt der „The Voice Of Germany“-Juror einen besonderen Gast an. Das erfolgreiche „Team-Rea“-Küken Lina Arndt mit ihrer unverwechselbar rauchigen Stimme steht für einen Song an Garvey Seite und performt danach noch eine Ballade aus ihrem eigenen Repertoire. Gemeinsam singen sie das aus der Show bekannte Coachduett, eine Coverversion des Johnny Cash-Hits „Hurt“. 

Anschließend legt Garvey noch einmal richtig los und holt seine Fans mit seinen Synthie-lastigen Songs vom 2011 erschienenen Album „Can‘t Stand the Silence“ ab.

Nach zwei Stunden geballter Soft-Rock-Power, einigen witzigen Anekdoten aus Garveys Nähkästchen und Zugaben ist das Konzert gegen 23 Uhr zu Ende. Und die Fans sind sich einig: Einfach wieder unfuckingfassbar!

sag

Quelle: Mannheim24

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