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Die Mannheimer Müllabfuhr in Aktion.

Neue Studie

Müllgebühren! Metropolregion-Städte im Ranking

Mannheim/Heidelberg/Ludwigshafen – Diese Studie ist gar nicht zum in die Tonne kloppen! Schau, wo Deine Stadt bei einem aktuellen Ranking bezüglich der kassierten Müllgebühren landet:

In den bundesweit 100 größten Städten wurden pro vierköpfigem Haushalt die Kosten für eine wöchentliche 60-Liter-Tonne (Restmüll) plus Biomüll (20 Liter) berechnet. 

Ergebnis: Unter den teuersten Städten belegt Mannheim den 22. Platz – Heidelberg Rang 66, Ludwigshafen Rang 63!

Demnach zahlen Kunden in Mannheim bei wöchentlicher Abholung 388,80 Euro (Vollservice) bzw. 324 Euro (14-tägig). In Ludwigshafen sind für diese Leistung 291,58 Euro bzw. 261,71 Euro fällig, in Heidelberg nur 259 Euro bzw. 251,20 Euro.

Zum Vergleich: Nordlicht Flensburg gilt mit 147,27 Euro als günstigste Stadt, gefolgt von Chemnitz (131,60 Euro) und Nürnberg (130,70 Euro). Dagegen muss man in Leverkusen mehr als das Sechsfache berappen: 908,85 Euro – der unrühmliche 1. Platz.

Die Müllabfuhr muss nicht teuer sein. Das beweisen die Top-Städte unseres aktuellen Müllgebührenrankings. Zwischen der günstigsten und teuersten Stadt liegen 600 Euro im Jahr. Dafür gibt es Gründe, die die Kommunen jetzt dringend analysieren müssen“, betont Kai Warnecke, Präsident des Eigentümerverbands Haus & Grund. 

Warnecke stellte die vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für sein Haus erstellte Erhebung am Mittwoch in Berlin vor.

Mit den Ergebnissen der Studie soll keine Stadt an den Pranger gestellt werden. Vielmehr solle sie Ansporn für die Gemeinden sein, ihren Bürgern künftig eine gleiche Servicequalität zu niedrigeren Preisen anzubieten.

Interessante Rechnung: Die Müllgebühr macht bis zu zehn Prozent der Wohnnebenkosten aus – das sind mehr als für Straßenreinigung, Grundsteuer, Schornsteinfegergebühr und Gartenpflegearbeiten zusammen.

Ein Ergebnis, das nicht nur vielen Verbrauchern ‚stinkt‘, sondern auch dem Deutschen Mieterbund: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass für ein und dieselbe Dienstleistung extrem unterschiedliche Gebühren verlangt werden“, so dessen Geschäftsführer Ulrich Ropertz. Er fordert mehr Transparenz bei Kosten und Gebühren.

Hier geht‘s zur kompletten Studie: www.hausundgrund.de

pek

Quelle: Mannheim24

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