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Koch Tristan Brandt ist laut dem Restaurantführer „Gault&Millau“ der Aufsteiger des Jahres in Baden-Württemberg.

„Gault&Millau“-Aufsteiger

Ein neuer Stern am Kochhimmel leuchtet in Mannheim!

Mannheim – Kochmützen und Punkte im Restaurantführer „Gault&Millau“ sind neben den „Michelin“-Sternen die heiß begehrten Adelsprädikate der Szene. Dieses Jahr sticht ein Koch aus Mannheim hervor! 

Koch Tristan Brandt aus Mannheim ist der baden-württembergische Aufsteiger des Jahres im Restaurantführer „Gault&Millau“. Der 31 Jahre alte Küchenchef des Restaurants „Opus V“ im 6. Stock des Engelhorns erreicht in der neuen Deutschlandausgabe 18 von 20 möglichen Punkten. Die Tester lobten Brandt, weil er im Spannungsbogen seines Menüs geschickt mit Gegensätzen spiele. Dazu passt seine Lebensphilosophie: „Bestand hat nur der Wandel.“

Koch Tristan Brandt erreicht in der „Gault&Millau“ 18 von 20 möglichen Punkten.

Der junge Koch ist in der Szene kein Unbekannter:

2011 belegte er den zweite Platz beim Kochwettbewerb „Koch des Jahres“ auf der Anuga in Köln, 2015 wurde er Newcomer des Jahres bei der Gusto 2015 und belegte im gleichen Jahr den dritten Platz des „Aufsteiger des Jahres“ bei der Leserwahl „Der Feinschmecker“.

Ob der 31-Jährige in diesem Jahr auch gleich den begehrten Michelin-Stern abstauben kann, wird sich bei der Vergabe am 1. Dezember in Berlin zeigen.

Auch das Opus V kann sich nicht zum ersten Mal rühmen: Das Restaurant belegt in der Empfehlung von Restaurantranglisten.de in Mannheim den ersten Platz und landet deutschlandweit je nach Rangliste auf dem 76. oder 85. Platz. Kein Wunder bei diesem Koch, der seit der Eröffnung in Jahr 2013 dabei ist! 

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„Gault&Millau“ 2017

Der „Gault&Millau“ 2017 erscheint am Dienstag. Den ersten Platz im Südwesten verteidigt Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn mit 19,5 Punkten. Der Küchenchef steht seit 27 Jahren an der Spitze des in München erscheinenden „Gault&Millau“.

Weitere Auszeichnungen für Mannheim

Doch noch weitere Mannheimer wurden ausgezeichnet: Die Kochlegende Norbert Dobler vom „Dobler's“ in der Schwetzingerstadt bleibt bei 16 Punkten.

Auch der gerade erst nach Mannheim zugezogenen Dennis Maier, der mit dem außergewöhnlichen Restaurantkonzept, welche nahtlos an die Dachmarke „Die Küche Q6/Q7“ andockt, setzt seine ganz persönliche Vision urbaner „Bistronomy“ im „Emma Wolf since 1920“ um. Das scheint gut zu funktionieren, denn schon zum Einstieg bekommt er für sein kleines Bistro, die zwanglose High-End-Küche bietet, von „Gault&Millau“ 15 Punkte.

Zur Vorgehensweise  

Die Tester nahmen 147 Restaurants in Baden-Württemberg unter die Lupe. 134 Küchenchefs erhielten mindestens eine Kochmütze. 13 nach Einschätzung der Tester langweilig gewordene Restaurants fielen aus der Wertung, 14 kamen neu hinzu. 11 Küchen wurden besser und 9 schlechter als im Vorjahr bewertet. Erstmals eine Kochmütze erhielten unter anderem „Nagels Kranz“ in Karlsruhe und „Fässle“ in Stuttgart mit je 14 Punkten sowie „Schierhuber“ in Blaustein bei Ulm und „Amina“ in Tuttlingen mit je 13 Punkten.

dpa/kp

Quelle: Mannheim24

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