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Auf dieser Baustelle fanden Arbeiter Hinweise auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.

Mögliche Evakuierung

Stadt informiert: Hinweis auf Weltkriegsbomben in der City

Mannheim-Innenstadt – Während der Arbeiten an der Bismarckstraße ergeben sich Hinweise auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Schon jetzt informiert die Stadt über eine mögliche Evakuierung:

Die einzelnen verdächtigen Stellen in Höhe von A4 und A5 müssen zunächst ab Montag, 15. August, von Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes näher untersucht werden.

Das wird voraussichtlich zwei Wochen dauern. Falls sich dabei der Verdacht bestätigt, muss der oder die Blindgänger vor Ort entschärft werden. 

Laut Einschätzung der Stadt würde eine geplante Entschärfung am Sonntagvormittag, 21. August, oder am Sonntagvormittag, 28. August, durchgeführt, um damit die Beeinträchtigungen für Bevölkerung, Wirtschaft und Verkehr möglichst gering zu halten. 

Liegen auf dieser Baustelle drei Blindgänger?

Bei einer Entschärfung müsste in einem Radius von etwa 500 Metern rund um die Fundstelle evakuiert werden. Auch der angrenzende Bahn- sowie Schiffsverkehr auf dem Rhein müsste kurzzeitig ruhen, die Konrad-Adenauer-Brücke würde vorübergehend gesperrt.

Evakuierung würde tausende Anwohner betreffen

Von einer Evakuierung wären rund 6.000 Anwohner betroffen. Bürger, die innerhalb der Sicherheitszone wohnen, finden rechtzeitig einen Infozettel in ihren Briefkästen mit allen wichtigen Aspekten sowie einer Info-Hotline. Im Fall einer Evakuierung würde aber auch die Polizei die betroffenen Anwohner mit Lautsprecherdurchsagen und persönlich auffordern, den Sicherheitsbereich zu verlassen. 

Währenddessen stellt die Stadt Aufenthaltsmöglichkeiten in der Turnhalle der Johannes-Kepler-Schule in K6 zur Verfügung. Die verlassenen Räume sollten abgeschlossen, die Rollläden heruntergelassen und die Fenster möglichst gekippt werden.

Erst im März 2015 musste in der Oststadt ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden.

Menschen, die bettlägerig sind oder aus Alters- oder sonstigen Gründen nicht in der Lage sind, das Evakuierungsgebiet zu Fuß oder mit dem Fahrzeug zu verlassen, können sich ab sofort an die 0621 - 293 6370 (Mo. bis Fr., 8-18 Uhr erreichbar) wenden. 

Hier werden auchallgemeine Auskünfte zur Evakuierung und zur Entschärfung erteilt. Zusätzlich haben Bürger die Möglichkeit, sich auf der Homepage der Stadt Mannheim zu informieren. 

Fragen zu eventuellen Fahrplanänderungen des öffentlichen Nahverkehrs beantwortet die rnv unter 0621 - 465 4444.

Im März 2015 hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Oststadt entschärft. Dabei mussten 1.000 Menschen ihre Häuser verlassen (WIR BERICHTETEN).

sag/Stadt

Quelle: Mannheim24

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