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Interview mit Set Designerin Carolin Wanitzek

Visual Artist

Wenn Papier zu Kunst wird – ein Treffen mit Carolin Wanitzek

Mannheim-Innenstadt – Kunst, die inspiriert und begeistert! So kann man die Grafiken von Carolin Wanitzek beschreiben. Was sie über ihre besondere Arbeit zu erzählen hat:

Es ist eine Kunstform, die es so in unserer Region noch nicht gibt. Wie aus etwas Papier ein Lego-Stein entsteht:

Carolin Wanitzek ist vom Beruf ,Set Designer' und ,Visual Artist'. Sie kreiert in wenigen Tagen eine bunte Welt voller Formen und Farben. 

Werdegang

Als sie 2010 Kommunikationsdesign studiert hat, musste sie sich mit dem Thema ,Grenzen' auseinandersetzen. In diesem Projekt durfte sich jeder Student völlig frei entfalten und so kam sie aufdie Idee aus Papier 3D–Gestalten zu basteln – und damit begann ihre Leidenschaft. Sie ließ sich von Unternehmen aus aller Welt inspirieren und gründete innerhalb von 5 Jahren ihre eigne Marke.

Impressionen vom Treffen mit Carolin Wanitzek

Jetzt bekommt sie und ihre Kollegen Aufträge aus aller Welt. Zuletzt ist Carolin nach New York gereist und hat dort ein Projekt gestartet. „Das war mein aufregendstes Projekt. Dort ist so viel passiert!“, sagt die 32-Jährige. Sie hat dort Models getroffen, arbeitete mit Fotografen zusammen und konnte die Big-Apple-Atmosphäre in ihr Konzept einfließen lassen.

Wie läuft so ein Projekt ab?

Zuerst muss man sich eine „Bilderwelt ausdenken“, so Carolin. Dabei kann eine Idee in den unterschiedlichsten Situationen entstehen. „Als ich nach New York geflogen bin, kam mir der Einfall im Flugzeug“, erzählt sie uns. Nach der Idee muss sie dann eine Skizze erstellen, das Modell bauen, es fotografieren und am Ende die Grafik bearbeiten. „So ein Projekt dauert immer ganz unterschiedlich, manchmal bis zu drei Wochen.“, so Carolin Wanitzek. 

Die Arbeit macht Carolin Wanitzek viel Freude, da sie sehr abwechslungsreich ist. „Man macht immer was anderes, es wird einfach nie langweilig.“, sagt sie begeistert. Diese Dynamik braucht sie aber auch in ihrem Job, da sie sich „ständig weiter entwickelt und somit auch [ihre] Gestaltung."

Wo kann man ihre Arbeit sehen?

Ihre Grafiken kann man in Katalogen, Magazinen, Cover und Webseiten sehen. Die Set Designerin hat schon mit Unternehmen wie Vodafone und Spiegel zusammen gearbeitet. Innerhalb der letzten zwei Jahren hat sie um die 30 Projekte erstellt.

Auch die Mannheimer Filmproduzenten von Projekt Gold haben die 32-Jährige porträtiert. 

Ich würde gerne noch etwas Neues ausprobieren, wie zum Beispiel Grafiken für Schaufenster oder Sets“, erklärt Carolin Wanitzek im Hinblick auf ihre nächsten Ziele. Doch jetzt steht erst einmal der German Design Award im Februar an.

Mehr über Carolin Wanitzek findet man auf ihrer Homepage.

jol

Quelle: Mannheim24

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