+
Die Kampfmittelbergung geht weiter

Verdacht auf scharfe Blindgänger

Asbest: Weiterhin Evakuierungen in Innenstadt möglich

Mannheim-Innenstadt - Bei der Entfernung möglicher Kampfmittel in Höhe der Quadrate A4 und A5 kommt es zu Verzögerungen:

Seit über zwei Wochen halten die Arbeiten an den möglichen Bombenverdachtspunkten die Anwohner jetzt schon in Atem. 

Auch wenn bislang keine scharfen Blindgänger gefunden wurden, sind die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen. Die Arbeiten an Bombenverdachtspunkten gehen weiter. 

(WIR BERICHTETEN)

Keine Entschärfung am kommenden Sonntag  

Die Untersuchungen an den Bombenverdachtspunkten in Höhe der Quadrate A4 und A5 müssen um vorerst eine Woche verlängert werden. Ziel ist es aber, die Arbeiten bis zum Ende der Sommerferien abzuschließen. Der Grund für die Verzögerung: Bei den Arbeiten am zweiten Bombenverdachtspunkt wurden im tieferen Erdreich Reste von Eternitplatten gefunden. Das sofort erstellte Gutachten hat ergeben, dass in diesen Platten Asbestreste enthalten sind. Die Platten und das sich darum befindende Erdreich müssen deshalb jetzt zunächst fachgerecht entfernt und entsorgt werden. Das wird die Arbeiten verzögern, so dass am kommenden Sonntag, dem 28. August, keine Entschärfung und folglich keine Evakuierung erfolgt. Nach wie vor wurde bislang kein scharfer Blindgänger gefunden.

‚Schlummern‘ hier drei Bomben-Blindgänger im Boden?

 „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis bitten, dass sie sich jetzt erneut auf eine Evakuierung einstellen müssen. Aber die Sicherheit der Menschen, die hier arbeiten und die Sicherheit derer, die rund um diesen Bereich leben, geht vor. Deshalb tun wir alles, damit das Gelände schnell von möglichen Kampfmitteln befreit wird und das aber mit größtmöglicher Sorgfalt und so sicher wie möglich“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Die Experten der zuständigen Kampfmitteldetektierungsfirma arbeiten am morgigen Freitag und in der nächsten Woche im Schichtdienstjeweils von 7.00 bis 19.00 Uhr weiter an den zu untersuchenden Bereichen. Parallel dazu wird eine Spezialfirma das asbesthaltige Material unter strengen Sicherheitsauflagen entfernen. Die Stadt Mannheim wird unverzüglich informieren, wenn eine Evakuierung nötig ist und natürlich auch, wann sie stattfinden wird. Einen genauen Evakuierungszeitpunkt gibt es aufgrund der jetzt neu angefallenen Maßnahmen noch nicht. 

Quelle: Mannheim24

Das Techno-Festival ‚Toxicator‘ in der Maimarkthalle

Das Techno-Festival ‚Toxicator‘ in der Maimarkthalle

Weihnachtsmarkt in Eppelheim

Weihnachtsmarkt in Eppelheim

13. Dilsberger Weihnachtsmeile

13. Dilsberger Weihnachtsmeile

Kommentare