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N.B. ist in Mannheim aufgewachsen und soll den 24-jährigen Yannick P. zu einem Selbstmordattentat angestiftet haben.

33-Jähriger schweigt zu Vorwürfen

‚Dr. Terror‘: IS-Rekrutierer nach Festnahme in U-Haft

Mannheim/Karlsruhe - Nach seiner Festnahme in Berlin wurde der IS-Rekrutierer N.B. am Freitag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Der 33-jährige Mannheimer schweigt zu den Vorwürfen.

Weil er den geistig eingeschränkten Yannick P. aus Freiburg radikalisiert und zu einem Selbstmordattentat in Baiji (Irak) angestiftet haben soll, wurde der Mannheimer N.B. (33) am Donnerstagmorgen in seiner Wohnung in Berlin-Reinickendorf festgenommen.  Mindestens zwölf Menschen kommen bei dem Attentat im Mai 2015 ums Leben.

Am Freitag, 4. März, wurde der 33-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt. Der hat den bestehenden Haftbefehl wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat eröffnet und angeordnet, dass der Haftbefehl aufrechterhalten und in Vollzug bleibt.

Der tatverdächtige Mannheimer schwieg zu den Vorwürfen. 

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N.B. hatte seine Abitur in Mannheim gemacht, dann in Freiburg studiert, wo er schließlich Yannick P. kennenlernte, den er mit salafistischen Propagandavideos beeinflusst und manipuliert und so zu einem Terroranschlag im Irak getrieben haben soll. Zuletzt hatte N.B. als Assistenzzahnarzt in einer Gemeinschaftspraxis in Berlin-Charlottenburg gearbeitet.

Bei einer Durchsuchungsaktion von vier Objekten in Berlin und Mannheim am Donnerstag, 3. März, finden Ermittler des LKA ein Waffen-Visier, Unterlagen, Handys und elektronische Datenträger, die aktuell ausgewertet werden. 

dpa/rob

Quelle: Mannheim24

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