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Die Warnung für Mannheim wurde am Dienstagnachmittag aufgehoben.

Vom Warn- in Informationsmodus

Nach Explosion auf BASF-Gelände: Warnung aufgehoben!

Mannheim/Ludwigshafen – Nach der Explosion im Werksteil Nord der BASF wurde auch für Mannheim eine Warnung über KATWARN herausgegeben. Diese wurde am Dienstagnachmittag nun aufgehoben. 

+++ UPDATE: Mittlerweile hat auch die Stadt Ludwigshafen die Warnung aufgehoben! +++

Nach Information der Stadt Mannheim soll die Stadt Ludwigshafen am Dienstagnachmittag im KATWARN vom Warn- in den Informationsmodus gewechselt haben. Deswegen hätte die Stadt Mannheim auch ihre vorsorgliche Warnung für ihre nördlichen Stadtteile aufgehoben. Auf Anfrage bei der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen, stellt sich jedoch heraus, dass der Status in Ludwigshafen keineswegs verändert wurde. Auch bei der KATWARN-App selbst sieht man, dass nicht in den Informationsmodus gewechselt wurde.

BASF-Explosion: Der Tag danach

Noch am Dienstagmittag empfiehlt die Stadtverwaltung Ludwigshafen Bürgerinnen und Bürgern der Stadtteile Pfingstweide, Edigheim, Oppau und Friesenheim längere Aufenthalte und Arbeiten im Freien zu vermeiden. Außerdem sollen Fenster und Türen weiterhin geschlossen bleiben. 

Explosion erschüttert BASF-Gelände

Grund dafür ist, dass die Feuerwehr bei ihren kontinuierlichen Messungen erhöhte Werte verschiedener chemischer Substanzen gemessen hat. Aufgrund der sich momentan ständig verändernden Windrichtung hat sich die Stadtverwaltung entschieden, ihre Sicherheitshinweise auszuweiten. „Der Schutz und die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger stehen für uns an erster Stelle. Daher haben wir uns zu diesem vorbeugenden Schritt entschlossen“, sagt Beigeordneter und Feuerwehrdezernent Dieter Feid.

>>> Der Tag nach der Katastrophe: Alle Informationen im Überblick

Warnung für Mannheim trotzdem aufgehoben

Auch wenn unter falschen Voraussetzungen, wurde die Warnung für Mannheim am Dienstagnachmittag aufgehoben. Die Feuerwehr der Stadt Mannheim führt aber nach wie vor kontinuierlich Messungen im Mannheimer Norden durch. Unverändert ist dabei weder ein erhöhter Schadstoffgehalt in der Luft noch ein Ruß-Niederschlag festgestellt worden. In Mannheim sind demnach keine Auswirkungen des Explosionsereignisses feststellbar und bisher ist auch keine Geruchsbelästigung gemeldet worden. 

Türen und Fenster in den Stadtteilen Sandhofen und Kirschgartshausen müssen nicht mehr geschlossen gehalten werden. Sollte sich die Lage verändern, wird die Feuerwehr unverzüglich wieder eine entsprechende Warnung einstellen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich unter der Telefonnummer 0800-5050500 direkt bei der BASF informieren.

Eine akute Gefährdung für die Mannheimer Bevölkerung hat laut der Stadt weder am Montag noch am Dienstag bestanden. 

Hintergrund die aktuelle Lage

>>>Hier geht's zu unserer Themenseite BASF-Explosion Nordhafen

Im Landeshafen Nord der BASF kam es am Montag bei Arbeiten an einer Rohrleitungstrasse um 11:30 Uhr zu mehreren Bränden und mehreren darauffolgenden Explosionen. (WIR BERICHTETEN) 

Das Feuer ist mittlerweile gelöscht, eine Person wird immer noch vermisst, zwei Werksfeuerwehrleute sind ums Leben gekommen, acht Personen sind schwer verletzt und liegen teilweise noch auf der Intensivstation, 17 sind leicht verletzt. Geklärt ist mittlerweile, dass Flüssiggas gebrannt hat und es mehrere Explosionen gegeben hat

>>>Die Pressekonferenz am Dienstag 

Jedoch ist immer noch unklar wie es zum ersten Brand gekommen ist, der die Explosionen verursacht hat. 

Der Vermisste wird im Hafenbecken vermutet, kann aber wegen des aktuellen Gefahrenlage noch nicht von Tauchern gesucht werden. Die Taucher stehen jedoch bereit und warten auf ihren Einsatz. Einige Leitungen sind immer noch undicht, Flüssiggas läuft weiter in kleinem Umfang aus, eine Überprüfung wird veranlasst. 

Wie eine Sprecherin der BASF am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr mitteilt, würden die Vorbereitung zur Suche der noch vermissten Person anlaufen. Eine Suchaktion mit Tauchern im Hafenbecken würde voraussichtlich im Laufe des Mittwochs stattfinden. Entgegen anderer Medienberichte handelt es sich lediglich um eine Vorbereitungsmaßnahme und nicht um die eigentliche Suche nach der vermissten Person.

Stadt Mannheim/kp/BASF

Quelle: Mannheim24

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