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Illustration des Neubaus der Kunsthalle am Friedrichsplatz.

Eröffnung Weihnachten 2017

Rohbau (fast) fertig: So toll wird die neue Kunsthalle!

Mannheim-Oststadt – Schon beeindruckend, was da in nur 19 Monaten aus dem Boden ‚gewachsen‘ ist: MANNHEIM24 am Freitag beim Rundgang im Neubau der Kunsthalle dabei.

Endlich mal ein großes Bauprojekt in Deutschland, das planmäßig fertig zu werden scheint...

Auch wenn Bauvorstand Dipl.-Ing. Hanno Diehl zugeben muss: „Es ist nicht immer leicht, den Zeitplan einzuhalten. Wir kämpfen jede Woche aufs Neue. Wir liegen im Wesentlichen im zeitlichen Rahmen, wenngleich sich etliche Prozesse ineinander schieben, vermehrt Firmen und Interessen zu koordinieren sind und sich damit die Anforderungen an die Projektleitung stetig erhöhen.

Die Rede ist von der 68,3 Millionen Euro teueren Neubau der Kunsthalle am Wasserturm. Am 1. Juli feierten 250 illustre Gäste noch das Richtfest – 15 Monate nach der Grundsteinlegung, wo einst der Mitzlaff-Bau stand (WIR BERICHTETEN).

Baustellen-Impressionen aus der Kunsthalle 

Den ‚Löwenanteil‘ der Finanzierung hat man einer Spende von 50 Millionen Euro dem SAP-Milliardär Hans-Werner Hector (76) und seiner Frau Josephine über deren „H.W. & J. Hector Stiftung“ zu verdanken. Zehn Millionen steuert die Stadt Mannheim zu dem Prestige-Objekt bei.

Am Freitagmittag nun der eindrucksvolle Rundgang auf Einladung der Ingenieurkammern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz – und MANNHEIM24 mittendrin:

Mit dem Glasdach wurde bereits am Donnerstag, 20. Oktober, ein wichtiger Teil der Fassade geschlossen. Denn voller Stolz konnte man Vollzug bei der Montage des imposanten Glasdachs (340 Quadratmeter) über das Tageslichtatrium im Herzen des 21,50 Meter hohen Neubaus.

In nur drei Tagen wurden mithilfe eines Autokrans insgesamt 98 Glasscheiben in die Höhe gehievt und installiert. Und damit die hochsensiblen Kunstwerke ja nichts zu viel schädliche Sonne abkriegen, hat man dreifaches Isolierglas mit entsprechender Wärmeschutzschicht verwendet.

Spektakulär: Durch das Prinzip „Stadt in der Stadt“ werden sieben Blocks ins Innere des Museums gebaut, die über Brücken und Treppen miteinander verbunden sind.

Rund 1.200 Quadratmeter hat der Neubau mehr Ausstellungsfläche als der bisherige Mitzlaff-Bau. Die Ausstellungsräume haben eine Höhe von bis zu sechs Metern. Außerdem öffnet sich das Museum künftig mehr zum Friedrichsplatz mit seinem Wahrzeichen – dem Wasserturm.

Bis Ende 2016 sollen auch sämtliche Lochfenster und Fensterbänder montiert sein und die Pfosten-Riegel-Fassade das Gebäude nach außen vollständig abschließen. 

Auch die Rohmontage der Haustechnik (Heizung, Klima, Sanitär, Elektro) läuft auf Hochtouren. Längst steht das riesige Gerüst für die Installation der spektakulär beleuchteten Fassade. Im Dezember startet dann die Montage von Dämmung und Faserzement-Platten. 

250 Gäste feiern Richtfest für Kunsthalle

Somit ist fast alles unter Dach und Fach: Lediglich Ausschreibung und Vergabe für Schließanlage, das Dach des Athene-Trakts und die Bauschlussreinigung sind noch offen. Auch kleinere Leistungspakete wie Schreinerarbeiten, WC-Trennwände, Bauzwischenreinigung, Baubewachung und die Installation eines Windfangs. 

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pek

Quelle: Mannheim24

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