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„Kochen war und ist immer noch mein Traumjob“, so Sternekoch Tristan Brandt. Neben ihm Deutschlands Bester: Harald Wohlfahrt (61).

Aufsteiger des Jahres

Sternekoch Tristan Brandt kocht zu Hause gerne einfach

Mannheim – Was bereitet der Sterne-Koch Tristan Brandt eigentlich gerne in der heimischen Küche zu? Und was sagt er zu seiner Auszeichnung im Restaurantführer „Gault&Millau“ 2017?

Der 31 Jahre alte baden-württembergische Aufsteiger des Jahres im Restaurantführer „Gault&Millau“ 2017 Tristan Brandt (WIR BERICHTETEN) mag es auch bodenständig, wie er im Interview der Deutschen Presse-Agentur sagt. Er hat mit dem Restaurant „Opus V“ in Mannheim bereits einen Stern des „Guide Michelin“. Gearbeitet hat er zuvor etwa beim Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt in Baiersbronn.

Welche Auswirkungen hat der Erfolg auf Sie und Ihre Arbeit?

„Wir als Team freuen uns ganz besonders über diese Auszeichnung. Das kann einer allein nicht schaffen. Wir machen uns in der Küche den Druck selbst, da wir uns von Tag zu Tag verbessern möchten. Die Gäste haben sicherlich auch steigende Erwartungen. Das wird sich in der Zukunft zeigen.“

Ist das Kochen ein Traumjob geblieben? 

„Ja, auf jeden Fall. Kochen war und ist immer noch mein Traumjob, weil man sehr kreativ sein kann und neue Dinge entwickeln kann. Es wird nie langweilig und ich weiß heute nicht, wie ich in zwei Jahren kochen werde.“

Spitzenköche im Modehaus

Was halten Sie von Ernährungstrends wie vegetarisch oder vegan, spielt das in der Sterne-Küche eine Rolle?

„Ja, durchaus spielt dies eine große Rolle. Und es wird auch immer mehr. Ich koche gerne vegetarische Gerichte. Es ist viel schwerer, die Gäste mit einem vegetarischen Gericht zu beeindrucken. Und ich liebe diese Herausforderung.“

Welchen Ausgleich zur Arbeit als Küchenchef suchen Sie? 

„Ich bin vor zwei Wochen Vater geworden und das ist ein toller Ausgleich für die Zukunft. Sonst gehe ich ab und zu ins Fitnessstudio oder einfach in die Natur.“

Was essen Sie an ihren freien Tagen, wer kocht zuhause?

„An meinen freien Tagen koche ich auch gerne noch zuhause. Allerdings einfache Gerichte, die natürlich auch lecker schmecken sollen. Zum Beispiel Kalbsrahmgulasch mit Brokkoli und Spätzle.“

Wenn Sie essen gehen: Nur Spitzengastronomie oder auch beim Italiener um die Ecke? Sind Sie dann auch Spitzenkoch und Kritiker?

„Was gibt es denn Schöneres als beim guten Italiener tolle Gerichte zu genießen? Da muss man nicht kritisieren, sondern kann einfach einen schönen Abend haben und genießen.“

dpa/kp

Quelle: Mannheim24

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