+
Dem fahrlässig handelnden Lokführer wird der Prozess gemacht. 

Am Mittwoch

Fahrlässige Körperverletzung! Lokführer (62) vor Gericht

Mannheim – Das verheerende Zugunglück im Sommer 2014: Mehr als zwei Jahre später wird dem inzwischen 62-jährigen Lokführer am Mittwoch der Prozess gemacht. 

Wenn man die Fotos sieht, ist es noch immer erstaunlich, dass da glücklicherweise alle lebend rausgekommen sind...

Das dramatische Zugunglück am 1. August 2014 mit 35 Verletzten am Mannheimer Hauptbahnhof: Um 20:51 Uhr kracht ein Güterzug in den mit 250 Passagieren Eurocity 216.

Der Tag nach dem Zugunglück in Mannheim

Weil der 62-jährige Lokführer des Güterzugs ein Haltesignal übersehen und Warnungen ignoriert haben soll, rammt sein Triebwagen an einer Weiche kurz vor den Bahnsteigen 1 und 2 mit 30 bis 40 Stundenkilometern zwei Waggons um! Auch die Güterzug-Lok und zwei Containerwagen kippen von den Gleisen. 

Zuvor hatte er laut Ermittlungen des Eisenbahn-Bundesamtes sogar eine eingeleitete Zwangsbremsung aufgehoben und ist ohne den vorgeschriebenen Kontakt zum Fahrdienstleiter weitergefahren.

Gesamtschaden rund 2,3 Millionen Euro.

Jetzt wird dem Lokführer am Mannheimer Amtsgericht der Prozess gemacht – wegen Gefährdung des Bahnverkehrs und fahrlässige Körperverletzung. So die Anklage der Staatsanwaltschaft.

Erster Verhandlungstag ist der 21. September, weiter geht es dann am 28. September.

>>> Zugunglück am Hauptbahnhof: Anklage gegen Lokführer

>>> Amtlich! Lokführer (60) schuld an Zugunglück

>>> Hier geht‘s zu unserer Sonderseite zum Zugunglück <<<

dpa/pek

Quelle: Mannheim24

Weihnachtsmarkt verzaubert Schwetzinger Schlosshof

Weihnachtsmarkt verzaubert Schwetzinger Schlosshof

Hier explodierte der Sprengsatz

Hier explodierte der Sprengsatz

Große 90er-Live-Party in der Maimarkthalle

Große 90er-Live-Party in der Maimarkthalle

Kommentare