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Die ehemalige Posthalle diente neuangekommenen Flüchtlingen bisher als Sammelpunkt vor ihrer Weiterreise.

Neues „Drehkreuz“ gesucht

Erstaufnahme: Flüchtlingszahl in Mannheim gesunken

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Mannheim – Fast 7.500 Geflüchtete leben aktuell in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes. Das ist seit Oktober 2015 der tiefste Stand und auch die Registrierungsquote erreicht fast 100 Prozent. 

„Gegenüber Herbst letzten Jahres hat das Land auch dank der Unterstützung der Stadt Mannheim bei der geordneten Erstaufnahme und Registrierung der Flüchtlinge sehr deutliche Fortschritte erzielt“, so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz im Gemeinderat. 

Regierungspräsidium sucht neuen Standort für „Drehkreuz“ 

Auch am Hauptbahnhof kommen weniger Flüchtlinge an. Wegen der Abrissarbeiten auf dem Postareal, sucht das Regierungspräsidium nun jedoch dringend einen neuen zentralen Ankunftbahnhof in Baden-Württemberg. Bislang diente die ehemalige Posthalle den Flüchtlingen vor ihrer Weiterreise als Sammelpunkt. Die Notlösung zurzeit: der Busbahnhof neben dem Hauptbahnhof. 

Seit Ende September 2015 sind bisher insgesamt 80.000 Flüchtlinge, die in über 150 Zügen aus Bayern ankamen, über das Drehkreuz Mannheim nach Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und in das Saarland weitergereist. 

Alle packen mit an: 400 neue Flüchtlinge in BFV angekommen

Franklin Village: Baustart auf Funari und Sullivan

Die Bereiche Funari und Sullivan, beides Flächen innerhalb des für die Flüchtlingsunterbringung genutzten Franklin Village, werden ab April 2016 in das städtische Eigentum übergehen und bebaut. 

Daher werden dort keine neuen Flüchtlinge mehr untergebracht, die dort noch lebenden knapp 1.500 Menschen kommen im Laufe der nächsten Wochen direkt in die landesweite Anschlussunterbringung der Stadt- und Landkreise.

Die zur Verfügung stehende Kapazität auf Columbus wurde im Zuge dieser Maßnahme auf zirka 6.500 mögliche Plätze erweitert. Ein zweiter baulicher Rettungsweg an den Gebäuden macht das möglich. Das Columbus-Quartier wird weiterhin bis Ende 2018 zur vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen genutzt. Danach wird die Fläche an die Stadt Mannheim übergehen und steht dann ebenfalls für Stadtentwicklungsprojekte zur Verfügung. 

Auf Spinelli wurde die mögliche Höchstkapazität auf bis zu 3.500 Plätze erweitert, die noch verfügbaren Kasernengebäude werden bereits vorbereitet. Auf Hammonds stünden im Notfall maximal bis zu 2.000 Plätze zur Verfügung. Anfangs war auf Franklin Village nur eine Notunterkunft vom Land geplant, durch die anhaltende Zahl Neuankommender musste das Land jeoch immer mehr Plätze auf Franklin Village schaffen

Insgesamt sollen in Mannheim bis zu 12.000 Menschen auf der Flucht vom Land untergebracht werden. 

sag/Dtadt Mannheim

Quelle: Mannheim24

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