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Mit diesem Plakat warnt die Polizei vor Wohnungseinbrüchen während der Feiertage.

Plakat-Aktion

Polizei warnt vor Einbrüchen während der Feiertage

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Metropolregion Rhein-Neckar - Weihnachtszeit – Einbruchzeit! Davor warnt die Polizei jetzt eindringlich mit einer Plakataktion und Videos in sozialen Netzwerken.

Weihnachten und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. Viele nehmen sich über die Feiertage und „zwischen den Jahren“  ein paar Tage frei, um Verwandte und Freunde zu besuchen. 

Wie jedes Jahr nutzen Einbrecher gerade diesen Zeitraum, um verstärkt im Schutz der frühen Dunkelheit und Abwesenheit der Bewohner in Häuser und Wohnungen einzusteigen, warnt die Polizei. 

Allein im Zeitraum zwischen Heiligabend letzten Jahres und 10.1. verzeichnete die Polizei Mannheim 152 Einbrüche – rund zehn Prozent aller Einbrüche in 2015, erklärte Siegfried Kollmar, der Leiter der Kriminalpolizei Heidelberg.

Mit diesem Plakat warnt die Polizei vor Wohnungseinbrüchen während der Feiertage.

Um die Sensibilität der Bevölkerung für die Gefahr von Einbrüchen gerade über die Feiertage zu erhöhen, hat das Polizeipräsidium ein Plakataktion konzipiert. Das PlakatSchöne Bescherung … für Einbrecher“ stellten Leitender Kriminaldirektor Kollmar und Markus Winter, der Leiter der Kriminalinspektion II (Raub, Eigentum, jugendspezifische Delikte), am Donnerstag vor.

Die Polizei geht mit dem Intensivkonzept „Abenddämmerung gegen Einbrecher vor, sagte Kollmar. Verstärkte Polizei-Präsenz sorge für die Verdrängung von potentiellen Tätern, zusätzliche Zivilfahnder sollen helfen, die Aufklärungsquote (derzeit bei 21 Prozent) zu erhöhen. Außerdem würde die „Ermittlungsgruppe Eigentum“ personell verstärkt. 

Eine Maßnahme, die sich auszahle, meinte Kollmar – in der Nacht auf Dienstag kann eine rumänische Einbrecherbande festgenommen werden (WIR BERICHTETEN). Bei einer Wohnungsdurchsuchung finden die Ermittler zehn Kilo Diebesgut.

Die Bürger spielen eine Schlüsselrolle in der Bekämpfung von Einbrüchen“, erklärte Kollmar. „Viele Einbrüche werden den Tätern einfach zu leicht gemacht.“ Deshalb habe man das Plakat um kurze, prägnante Fragen ergänzt, sagte Winter. Im Kern gehe es mit „Beleuchtung an?“, „Fenster und Türen zu?“, „Nachbarn informiert?“ um Kernpunkte der Prävention. 

Bei „verdächtigen Beobachtungen“ seien Bewohner gehalten, die Polizei zu informieren. „Ich denke, jeder Bewohner weiß, wer in sein Wohngebiet gehört und wer nicht, welche Fahrzeuge dort hin gehören, welche nicht“, so Winter. „Und wenn einem mal etwas Verdächtiges auffällt – sofort 110 wählen.“ So sei sicher gestellt, dass die Polizei informiert ist und sich die „Sache von Nahem anschauen“ könne. Auch mit wechselnder Beleuchtung, Zeitschaltuhren für Rollläden und ähnlichem könne man ein belebtes Zuhause „vortäuschen“, verriet Winter. Solche Objekte seien für Einbrecher in der Regel uninteressant.

Um die Bevölkerung auch über soziale Medien zu erreichen, hat das Polizeipräsidium Mannheim auch ein Video produziert, dass auf der Facebookseite der Polizei Mannheim abgerufen werden kann.   

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Weitere Tipps zum Thema Einbruchprävention bekommt man auf www.k-einbruch.de und im Rahmen einer kostenlosen Beratung bei einer der beiden Beratungsstellen:

  • Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Mannheim – Telefonnummer: 0621/174-1212
  • Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle Heidelberg – Telefonnummer: 06221/99-1234

    rmx

Quelle: Mannheim24

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