22 Erzieherinnen aus dem kalten Rhein gerettet.
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Strömung unterschätzt

22 Erzieherinnen aus dem kalten Rhein gerettet

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Neuenburg am Rhein - Das war knapp: Bei einem Ausflug mit Kanus sind 22 Erzieherinnen auf dem Rhein verunglückt. Rund 90 Helfer holen die Frauen am Freitag Nachmittag aus dem kalten Rheinwasser.

Zunächst die gute Nachricht: Alle Erzieherinnen im Alter von 20 bis 50 Jahren haben das Unglück heil überstanden; zwei von ihnen mussten allerdings wegen Unterkühlung und Erschöpfung ins Krankenhaus.

Die 22 Erzieherinnen hatten den Ausflug im Rahmen einer Weiterbildung mit dem Ziel, die Gruppenzugehörigkeit zu stärken. Als die Gruppe mit ihren acht Kanus an Land gehen will, reisst die starke Strömung die Kanus um. Die Frauen stürzen ins kalte Wasser. 18 von ihnen können sich ans Ufer retten oder werden aus dem Wasser gezogen. Bangen um vier Frauen, die zunächst vermisst werden.

Rund 90 Helfer, darunter Spezialkräfte mehrerer Rettungsorganisationen sowie ein Hubschrauber, können nach rund einer Stunde dann auch die vier Frauen aus dem Wasser ziehen. Zwei von ihnen müssen wegen Unterkühlung und Erschöpfung ins Krankenhaus. 

Die Kanus wurden von den Fluten fortgespült. Eines von ihnen blieb verschwunden. 

Nach dem Regen der vergangenen Tage hat der Rhein laut Polizei derzeit viel Wasser sowie eine starke Strömung. Die auf die Wasserrettung spezialisierte Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnte vor Leichtsinn. Mit dem Boot auf dem Rhein sollte nur unterwegs sein, wer Erfahrung habe. Die Gefahr des Flusses, vor allem die Strömung, werde oft unterschätzt. Immer wieder komme es zu Unglücken.

In ersten Meldungen hatte die Polizei von Schülern gesprochen, doch dies bewahrheitete sich nicht.

vp/dpa

Quelle: Mannheim24

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