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Im Gewerbepark Hardtwald in Oftersheim sollen 250 Männer untergebracht werden.

Im Januar 2016

Oftersheim: Notunterkunft in Gewerbepark und Gasthaus

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Oftersheim - Rund 260 Flüchtlinge sollen im Januar im Rhein-Neckar-Kreis untergebracht werden. Sie sollen vorläufig im Gewerbepark Hardtwald untergebracht werden.

Wegen des nach wie vor hohen Zugangs – knapp 6.000 geflüchtete Menschen wurden bis Ende 2015 untergebracht – müsse nun auch auf Gewerbeobjekte zurückgegriffen werden. Das teilt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis am Donnerstag mit. 

Im Gewerbepark Hardtwald sollen ab der Woche des 18. Januars Flüchtlinge unterkommen.

Flüchtlingsunterbringung in Oftersheim

Obwohl die Gemeinde Oftersheim und auch der Rhein-Neckar-Kreis den Standort für „nicht ganz optimal“ halten, „brauchen wir diese Halle als Notunterkunft unbedingt, denn der Zuweisungsdruck ist enorm“, so der Ordnungsdezernent des Kreises, Christoph Schauder.

Landrat Stefan Dallinger schätzt die Offenheit der Gemeinde und Bewohner Oftersheims für die Belange des Kreises und besonders für die aus Not und Kriegsgefahr gekommenen Menschen.

In der Halle können voraussichtlich 250 Männer untergebracht werden. Das Landratsamt hat eine Nutzung des Gebäudes für 18 Monate geplant. Die Unterbringung erfolge im Rahmen des polizeilichen Notstandes zur Vermeidung von Obdachlosigkeit. Ein ständiger Sicherheitsdienst wird eingerichtet.

Ende Januar soll dann auch der Bezug des ehemaligen Gasthauses „Goldener Hirsch“ erfolgen. Hier sollen Familien untergebracht werden – insgesamt wahrscheinlich 70 Personen.

Oftersheim ist damit die 26. Gemeinde von den insgesamt 54 Kreiskommunen, in der eine vorläufige Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen stattfinden kann. Weiterhin werden zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten in den Städten und Gemeinden des Kreises dringend gebraucht.

>>> Vorläufige Flüchtlingsunterbringung im Rhein-Neckar-Kreis

>>> Unsere Themenseite zum Thema „Flüchtlinge“

kab

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