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Sichergestellte Drogen, Geld und Munition. 

Polizei verhindert Übergabe

Ein Kilo Kokain weg vom Markt

"Das ist kein alltäglicher Pfund", so beschreibt Polizeisprecher Michael Klump gegenüber MANNHEIM24/HEIDELBERG24 einen Coup, der der Ermittlungsgruppe Rauschgift der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg gelang. Die Beamten gingen Hinweisen im Mannheimer Untergrund nach und ließen eine Rauschgiftübergabe auffliegen. Dabei beschlagnahmten sie ein Kilo Kokain im Verkaufswert von 60 000 Euro. Das sollte aus dem Großraum Frankfurt nach Mannheim gebracht werden. Fünf Männer nahm die Polizei zunächst fest.

Bei anschließenden Durchsuchungen mehrerer Wohnobjekte in Mannheim und Mörfelden-Walldorf fanden die Ermittler weiteres umfangreiches Beweismaterial, unter anderem Bargeld im Wert von über 20 000 Euro, 250 Schuss scharfe Munition sowie 15 Gramm Marihuana und 45 Gramm Haschisch. In den durchsuchten Wohnungen wurden zwei weitere Männer angetroffen und festgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat Haftbefehle gegen alle sieben Tatverdächtige im Alter zwischen 36 und 61 Jahren beim Amtsgericht Mannheim beantragt. Alle sitzen nun in Untersuchungshaft. Welche Strafen ihnen genau drohen, hängt davon ab, wie jeder Einzelne in den Drogenhandel verstrickt war. Es kann dabei durchaus zu mehrjährigen Haftstrafen kommen. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

Das Ganze passierte bereits vor knapp zwei Wochen. "Durch den Drogeneinsatz in der Neckarstadt und die Urteilsverkündung im Fall Gabriele Z." (wir berichteten) habe man sich entschieden, erst jetzt damit an die Öffentlichkeit zu gehen, sagt der Polizeisprecher auf Nachfrage von MANNHEIM24/HEIDELBERG24. kb

   

Quelle: Mannheim24

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