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Die Unterbringung von Flüchtlingen stellt den Rhein-Neckar-Kreis vor große Herausforderungen.

Flüchtlingsunterbringung

Gehen dem Rhein-Neckar-Kreis die Unterkünfte aus?

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Rhein-Neckar-Kreis – Monatlich bekommt der Kreis eine bestimmte Anzahl an Flüchtlingen zur Unterbringung zugewiesen. Für Dezember stehen bislang aber zu wenige Unterkünfte bereit. 

Wenn es um die vorläufige Unterbringung von Flüchtlingen gehe, sagte Landrat Stefan Dallinger bei einem Pressegespräch Mitte November, stehe der Rhein-Neckar-Kreis „vor einer Herkulesaufgabe“ (

WIR BERICHTETEN

). 

Zur Zeit beherbergt der Kreis rund 4.600 Asylsuchende in Groß-, Notunterkünften und Wohnungen. Dafür stehen in 24 der 54 Kommunen im Kreis vorläufige Unterkünfte zur Verfügung. 

Für den Monat Dezember hat das Regierungspräsidium Karlsruhe dem Rhein-Neckar-Kreis rund 1.250 Asylsuchende zur Aufnahme angekündigt. Eine echte Herausforderung für den Kreis. Denn: Derzeit stehen bislang „nur“ etwa 600 zusätzliche Plätze zur vorläufigen Unterbringung bereit.

Ordnungsamtsleiter Stefan Becker, der für die Sichtung und Einrichtung von Notunterkünften zuständig ist, suche derzeit mit seinem Team fieberhaft nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten, erklärt ein Sprecher. Zudem lasse sich die bestehende Differenz zwischen „Soll- und Ist-Unterbringung ein wenig durch eine kurzfristige Verdichtung  bei bestehenden Einrichtungen verringern“, so der Sprecher. 

Im Übrigen regiere das Prinzip Hoffnung, dass doch nicht so viele Menschen wie gemeldet im Dezember tatsächlich zugewiesen werden. Die Unterbringungssituation werde im Dezember und wohl auch im Januar schwierig bleiben. 

Rhein-Neckar-Kreis/rmx

  

Quelle: Mannheim24

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