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Bei der Post wird am Dienstag wieder gestreikt (Symbolfoto).

Tarifstreit bei der Post

Post-Streik im Süden: Auswirkungen spürbar

Rhein-Neckar-Kreis – Auch am Dienstag bleiben wieder zahlreiche Briefe und Pakete in der Metropolregion liegen. Sowohl in der Pfalz als auch in Baden-Württemberg streiken die Postler für mehr Lohn.

90 Mitarbeiter des Briefzentrums Mainz, das auch Pakete für Rheinhessen und die Pfalz sortiert, haben laut Verdi-Sprecher Jürgen Dehnert die Arbeit niedergelegt. „Es kann sein, dass heute das ein oder andere Paket zu spät kommt“, erklärt er am Dienstagfrüh. Die Post in Rheinland-Pfalz habe zwar zusätzliche Mitarbeiter beordert, die Auswirkungen des Streiks seien jedoch „auf jeden Fall spürbar“

„Wir werden nicht locker lassen, bis die Post ein vernünftiges Angebot auf den Tisch legt“, so auch Arnold Püschel von der Gewerkschaft Verdi Baden-Württemberg. In den Regionen Mannheim, Karlsruhe, Göppingen, Stuttgart, Offenburg und Freiburg ruft die Gewerkschaft am Dienstag zu Warnstreiks auf. Die Tarifauseinandersetzung um die Arbeitszeit für die bundesweit rund 140.000 Tarifkräfte bei der Deutschen Post wird also fortgesetzt.

Die vierte Post-Tarifrunde war vergangene Woche ergebnislos abgebrochen worden. Ein Angebot, den Kündigungsschutz um drei Jahre bis Ende 2018 zu verlängern, weitere Erholungszeiten zu vereinbaren und den 24. und 31. Dezember wieder als arbeitsfreie Tage einzuführen, bezeichnete Verdi als„Mogelpackung“. Die Gewerkschaft fordert eine Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die Verhandlungen sollen am 20. und 21. Mai in Königswinter bei Bonn fortgesetzt werden.

Quelle: Mannheim24

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