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Die Polizei warnt Ferienhausvermieter vor Geldwäsche durch falsche Buchungsanfragen (Symbolfoto)

Trickbetrüger

Miese Masche! Wie der brave Bürger zum Geldwäscher wird

Rhein-Neckar-Kreis – Keine saubere Sache! Geldwäscher werden offenbar immer dreister – eine neue Masche betrifft besonders die Betreiber von Ferienwohnungen:

Eine gute Einnahmequelle, gerade in der Urlaubszeit, ist die Vermietung von Wohnungen und Häusern. Doch leider ist nicht jede Buchungsanfrage ein Gewinn für den Vermieter, denn Betrüger nutzen falsche Anfragen für Geldwäsche!

Das Ziel der so genannten „Finanzagenten“ ist laut einer Warnung der Polizei das Einschleusen von ergaunertem Geld in den ,normalen’ Geldhandel oder die direkte Schädigung der Vermieter durch gefälschte Schecks. Die Verbrecher befinden sich zum Zeitpunkt der Straftat größtenteils im Ausland.

Es gibt verschiedene Wege über Buchungsanfragen die Geldwäsche zu betreiben:

  1. Der Täter bucht eine private Unterkunft und überweist das Geld auf das Konto des Vermieters. Dabei ist die Anschrift vom Betrüger nicht auffällig, der Vermieter kann davon ausgehen, dass die Buchung ordnungsgemäß ist. Kurz vor der eigentlichen Anreise storniert dann der Täter den Urlaub und will sein Geld zurück. Dabei gibt er aber ein anderes Konto an, auf das das Geld überwiesen werden soll. Der Vermieter darf als Entschädigung einen Teilbetrag behalten.

  2. Der Täter bezahlt die Buchung dieses Mal mit einem Scheck einer ausländischen Bank. Auch hier platzt die Anfrage und der Geschädigte muss das Geld an die Bank zurück überweisen. Bis das Geld aber auf der ausländischen Bank ankommt, vergehen Tage oder Wochen. Erst dann wird festgestellt, dass der Scheck gefälscht und deshalb auch nicht gedeckt ist.

Das kannst Du tun

In allen Fällen kommt der Vermieter zu Schaden und kann sich strafbar machen. Die Polizei rät deshalb, dass Betroffene sofort die Polizei oder die Bank informieren sollen, wenn ihnen etwas Verdächtiges auffällt. Die Polizei rät, keine Rücküberweisung zu machen und mögliche Drohanrufe oder E-Mails zu ignorieren.

pol/jol

Quelle: Mannheim24

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