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Bilanz des Unwetters in der Metropolregion Rhein-Neckar

Starkregen und Hitzerekorde

„Singing in the rain“: Die Sommer-Bilanz

Rhein-Neckar-Region – Überflutete Straßen und dauerhafter Regen: Das war der Sommer 2016. Doch die Bilanz der gefühlt nassesten Monate in diesem Jahr ist überraschend:

Bilder von gewaltigen Schlammlawinen, zerstörten Häusern und wegschwemmende Autos zeichnen diesen Sommer. Kein Ort wurde von dem Unwetter, das dieses Jahr Deutschland traf, verschont. Auch die Metropolregion hat einige Kubikmeter Regen abbekommen.

Der Rückblick:

Ludwigshafen:

Rund 100 Notrufe gehen in kurzer Zeit bei der Feuerwehr in Ludwigshafen ein. Im Juli hat das Unwetter die gesamte Stadt in nur wenigen Stunden nahezu verwüstet.

Aufgrund umgestürzter Bäume, herabfallender Äste und Dachziegeln kommt es zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. 

Weltuntergangsstimmung in Ludwigshafen 

Konzerte und Events, wie zum Beispiel das Straßentheaterfestival, müssen abgesagt werden. Der Ebertpark und der Friedhof wurden für ein paar Tage geschlossen. 

>>> Zum Artikel

Mannheim:

In Mannheim leidet vor allem der Luisenpark unter den heftigen Wassermassen. Auch hier stürzen Bäume um und alles wird von Schlamm bedeckt. 

Natürlich fließt das Wasser auch in Keller und Museen. Sogar zwei Container werden vom Hafen auf die Straße gefregt. Unsere Fotostrecken zeigen das Ausmaß:

Impressionen vom Hochwasser in Mannheim

>> Zum Artikel über das Hochwasser im Luisenpark

>>> Zum Artikel über das verregnete Wochenende in Mannheim

Heidelberg:

Hochwasser-Alarm in Heidelberg! Der Neckar ist eine war eine einzige trübe ,Brühe'. Der Pegelstand, der normalerweise bei 2,20 Meter liegt, erreichte einen Stand von 4,40 Metern.

Dauerregen hält Feuerwehren in Atem

Die gewaltigen Wassermassen legen den Verkehr lahm und bedeckten einige Autos und Motorräder. 

Auch die Umgebung von Heidelberg wurde von den Wassermassen nicht verschont: Von Wiesloch bis Eberbach beklagte man die enormen Wassermengen.

>>> Zum Artikel über den Dauerregen in Heidelberg und Umgebung

>>> Zum Artikel über Starkregen in Ziegelhausen

Metropolitaner dürfen fast froh sein, wenn ‚nur‘ der Keller überflutet wurde – wenn man bedenkt, was in diesem Sommer noch in Deutschland passiert ist:

Einige Dörfer und Städte trifft es schlimm: So muss die Region bei Schwäbisch Gmünd und Heilbronn vier T ote beklagen, im niederbayerische Simbach am Inn sterben sieben Menschen.

Der August meint es dann gnädig mit den Sonnenanbetern und beschert uns endlich einen richtigen Sommer. Als wollte der ‚Wettergott‘ die Wassermassen wieder gutmachen, geht das Sommerwetter im September sogar in die Verlängerung!

Fazit 

Die Starkregenereignisse sind uns in Deutschland wohl am ehesten im Gedächtnis geblieben, wenn wir den Sommer 2016 Revue passieren lassen. Mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter und Stunde im Frühsommer sprechen für sich.

Global gesehen gibt es laut Experten aber eine Überraschung: Von Juni bis August 2016 war es so warm wie nie zuvor in diesem Zeitraum seit Beginn der Aufzeichnungen – ein Rekordsommer also!

Die Aussichten

Noch ist der Himmel tiefblau und wolkenlos – der sommerliche – und ebenfalls rekordverdächtige – September bewegt sich aber wohl bald auf die „normalen“ herbstlichen Verhältnisse zu. 

Am Dienstag und Mittwoch sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vom Montag noch Höchsttemperaturen von 32 Grad keine Seltenheit - lediglich im Bergland wird es „nur" 28 Grad warm. Dann naht ein von Südwesten kommendes Tiefdruckgebiet. 

Schon in der Nacht zu Donnerstag dürften die Temperaturen deutlich abkühlen. Tagsüber steigt das Thermometer zwar erneut auf bis zu 29 Grad, doch Regenschauer und Gewitter kündigen den Wetterwechsel an. Am Freitag wird eine deutliche Abkühlung erwartet. 

jol

Quelle: Mannheim24

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