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Der Bau des alla hopp!-Spielplatzes läuft auf Hochtouren. 

Baggern, Buddeln, Sägen

Hier entsteht der neue "alla hopp!"- Spielplatz

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Schwetzingen - Die Sonne strahlt, es wird gebuddelt, gebaut und gesägt was das Zeug hält. Der Bau der neuen „alla hopp!“-Anlage und dem dazugehörigen Spielplatz ist im vollen Gange...

Der Gestaltungsplan für den neuen „alla hopp!“-Spielplatz steht, Holzbretter liegen bereit und Bauarbeiter werkeln schon fleißig auf dem holzigen Spielsplatzgerüst. 

"alla hopp!"- Wir bauen unseren Spielplatz

Seit Anfang Oktober entsteht auf dem DJK-Gelände in vier Modulen die neue Bewegungs- und Begegnungsanlage für Jung und Alt. 

Das Besondere: Das „Modul 3“, ein Spielplatz, wird von Kindern aus verschiedenen Schwetzinger Grundschulen und Kindergärten selbst zusammen gestellt. 

Der Gestaltungsplan für den Spielplatz 

Doch nicht nur das: Die Kinder dürfen an IHREM Spielplatz auch selbst mitwerkeln. 

Natürlich dürfen sie nicht mit einer Kreissäge das Gerüst bauen, aber sie können helfen und mit einer kleineren Stichsäge dünnere Holzplatten durchsägen oder beim Bohren mitmachen“, verrät uns Cornelia Hälsig (34), Pädagogin vom Verein „Naturspur“. 

Was macht diesen Spielplatz so besonders? 

Wir wollen mit diesem Spielplatz die vollen Bedürfnisse der Kinder realisieren. Es gibt Wünsche die recht häufig geäußert werden. So sind Rutschen und vor allem Versteckmöglichkeiten bei den Kindern beliebt. Es ist wichtig, dass sie sich wohlfühlen und auch mal vor der ständigen Beobachtung von Mama oder Papa ihre Ruhe haben“, erzählt die Pädagogin. 

Cornelia Hälsig betont: „Aber auch der soziale Effekt spielt eine wichtige Rolle. Kinder die ihren Beitrag dazu leisten, haben einen größeren emotionalen Bezug zu diesem Spielplatz. Die Zerstörungsrate wird dadurch möglicherweise etwas gesenkt. Und für Mütter ist es auch eine schöne Gelegenheit Kontakte zu knüpfen.“ 

Trotz des schönen Wetters ist am Freitagmorgen weniger los als erhofft:

Eine Grundschulklasse hat leider kurzfristig abgesagt, weil die Lehrer krank sind", so Frau Hälsig. 

Dafür treffen wir den motivierten siebenjährigen Lennon mit seiner Mutter Melanie (38), die sich mit guter Laune ein paar Holzbretter schnappen und los legen. Frau Hälsig zeigt ihnen, was zu tun ist. 

Lennon verrät uns: „Ich bin hier weil ich denke, dass mir das riesengroßen Spaß macht und ich gerne säge.“ 

Seine Mutter ist Erzieherin im Arche Noah-Kindergarten – einer der Kindergärten, der an dem Projekt beteiligt ist – und findet die Idee super und sehr wertvoll. 

Auch HEIDELBERG24 meint: Ein wunderbares Projekt, bei dem Kinder die Chance haben, mitzubestimmen. 

Wer noch nicht dabei war und Lust hat den Spielplatz mitzugestalten, hat noch am 15. November und an den kommenden zwei Wochenenden (20. bis 22. November, 27. bis 29. November) die Gelegenheit dazu. 

nis  

Quelle: Mannheim24

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