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Zum Anlass der Schwetzinger Zeitreise kommen viele Besucher in historischen Kostümen.

Höhepunkt: Spargelschäl-Wettbewerb

Historische Kostüme und Städte-Rivalität beim Spargelfest!

Schwetzingen – Wenn man den Spargel feiert, kommt man im den Spargelschäl-Wettbewerb nicht herum! Wie sich die Stadt schlägt hat und was es auf dem Spargelfest sonst noch zu entdecken gibt: 

Auch wenn es auf den Bauernhöfen Schälautomaten gibt, sollte man als echter Genießer und Schwetzinger zumindest theoretisch in der Lage sein, die weißen Stangen selbst zu schälen.

Spargelstadt gegen Spargelstadt

Und so gab es einen Spargelschälwettbewerb zwischen Schwetzingen und dem bayrischen Schrobenhausen – Spargelstadt gegen Spargelstadt also.

Spargelschäl-Wettbewerb: Schwetzingen kontra Schrobenhausen!

Die Regeln dabei denkbar einfach: Ein Pfund Spargel so schnell wie möglich und sauber zugleich schälen. Wer als erstes fertig ist, hat gewonnen. 

Runde eins: die Spargelhoheiten

Da die Schwetzinger Spargelkönigin Katharina I. gerade Mama geworden ist, wird sie von der Spargelprinzessin Janine I. vertreten, die gegen Spargelkönigin Martina II. aus Bayern eine echt gute Figur macht. Nach einer Minute und 15 Sekunden legt sie den Schäler auf den Tisch und streckt die Hände nach oben.

Martina folge nur einen Augenschlag später. Eins zu null für Schwetzingen!

Runde zwei: die kommunalen Vertreter

Für Schwetzingen am Start: Bürgermeister Matthias Stefan.

Doch Schrobenhausens 1. Bürgermeister Dr. Karl-Heinz Stephan ist einen Tick schneller. Seine Zeit: eine Minute und eine Sekunde!

Zwischenstand: Unentschieden!

Also liegt es nun bei den Sterneköchen Tommy R. Möbius aus der Ketscher Ente und Martin Scharff aus der Heidelberger Schlosgastronomie den Sieg zu holen. Möbius als kampferprobter Schäler für Schwetzingen und Scharff, der vor ein paar Wochen beim Spargelanstich schon ein glückliches Händchen bewiesen hat, tritt für Schrobenhausen an. 

Schwetzingen holt den Sieg!

Gerade mal 35 Sekunden dauert es bis Tommy Möbius fertig ist und unter dem Jubel der Zuschauer für den Sieg Schwetzingen sichert!

Als Möglichkeit der Revanche gibt es etwas später noch zur Belustigung der Teilnehmer und der Zuschauer das Spargelscheesenrennen – wann sieht man schon seinen Oberbürgermeister in einer Küchenschürze? Auch diesen Wettbewerb gewinnt Schwetzingen. 

Wir können sicher sein: der nächste Städtevergleich kommt bestimmt. 

1250. Stadtjubiläum

Und was gab es auf dem Spargelfest sonst noch? Immerhin wurde ganz nebenbei auch das 1250-jährige Stadtjubiläum gefeiert. 

Die Schwetzinger Zeitreise

An jeder Ecke des Spargelfestes kann man Menschen in historischen Kostümen bestaunen –  angefangen im tiefsten Mittelalter bis in die Neuzeit.

Dabei haben sicherlich die Schwertkämpfer sicherlich spektakulärsten Auftritt. Doch auch die Bronzegießer, legen eine so gute Show hin, dass es einem schon vom Zuschauen heiß wird! Groß und Klein bringt der Zauberer zum Staunen, als er einen Tisch fliegen lässt.

Ein wenig verirrt hat sich wohl der gut gelaunte, gelbe Minion...

Kulinarische Reise

Natürlich fehlt es auch nicht an kulinarischen Köstlichkeiten: Die Spezialitäten der Partnerstädte verbreiten einen wunderbaren Duft. Unter den Besuchern kommt der Baumstammkuchen aus Pápa/ Ungarn ganz besonders gut an.

Am Stand des Asylkreises gibt es Spezialitäten aus Gambia und Afghanistan und an der Spargeltafel viele Leckereien mit und ohne Spargel.

Dazu gibt es Show, Tanz und Musik bis spät in die Nacht. Der kurz vor Mitternacht einsetzenden Regen kann die Stimmung nicht wirklich trüben, denn es muss ja schließlich ein Sieg gefeiert werden! 

chr

Quelle: Mannheim24

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