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An Unfallstelle gestoppt

Stau? Ich nehm‘ die Rettungsgasse!

Schwetzingen - ‚Oh, wie schön, eine Rettungsgasse!‘ dachte sich wohl ein Brummi-Fahrer aus Italien auf der A6 und gibt Gas anstatt im Stau zu stehen. Das hatte Konsequenzen. 

In der letzten Zeit wird immer wieder auf allen medialen Kanälen darauf hingewiesen, dass man doch bitte frühzeitig eine Rettungsgasse bilden möge, wenn es gekracht hat! Das ist enorm wichtig, denn bei schweren Unfällen können Sekunden Menschenleben retten. 

Offenbar haben diese Ermahnungen Früchte getragen, denn die Autofahrer, die am Freitag Vormittag im Unfall-Rückstau auf der A6 stehen, lassen vorbildlich Platz für Einsatzfahrzeuge. 

Besonders dreist entscheidet sich der Fahrer eines italienischen Autotransporter, nicht mit den anderen brav im Stau zu stehen. Er schert stattdessen aus und fährt ganz entspannt noch während des Einsatzes durch die vorbildlich gebildete Rettungsgasse. Wozu auch warten, wenn hier Platz ist? Was genau der Mann sich dabei gedacht hat, ist fraglich. 

Bekanntermaßen endet eine Rettungsgasse am eigentlichen Unfallort. Der eilige Italiener fährt der Polizei also quasi genau in die Arme. Bei genauerem Betrachten des Transporters stellen die verdutzten Beamten eine völlig unzureichend gesicherte Ladung fest: Die drei auf dem Transporter befindlichen Autos sind weder ordnungsgemäß verladen, noch gesichert! 

Wie schön, dass der Mann sich und seine gefährliche Ladung auf die Art selbst gestoppt hat...

Diese dreiste ‚Abkürzung‘ dürfte den Brummi-Fahrer jetzt wohl teuer zu stehen kommen. 

kh

Quelle: Mannheim24

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