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Geschwindigkeitskontrollen auf der A6 und B535. (Symbolfoto)

Bilanz vom Wochenende

Raser auf A6 und B535: Das sind die „Spitzenreiter“!

Sinsheim/Heidelberg - Bei Geschwindigkeitskontrollen auf der A6 und der B535 erwischt die Polizei am Wochenende einige Raser. Zwei Fahrer sind die traurigen „Spitzenreiter“:

Zu schnelles Fahren ist nach wie vor eine der Hauptursachen von Unfällen in der Region. Deshalb führt das Polizeipräsidium Mannheim regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen vor allem an Unfallschwerpunkten durch.

Unfallschwerpunkt A6

Am Samstag baut das Verkehrskommissariat zwischen 15 und 19 Uhr ein Messgerät auf der A6 in Richtung Mannheim auf. Aufgrund der Reduzierung von drei auf zwei Fahrstreifen in Höhe Sinsheim ist es in der Vergangenheit auf diesem Streckenabschnitt zu vielen, teilweise auch schweren Unfällen gekommen.

Dass die Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h keinen Erfolg bringt, bestätigen die Messzahlen: Jeder vierte Fahrer fährt zu schnell – Beanstandungsquote bei insgesamt 7.570 gemessenen Fahrzeugen: 26 Prozent! 

2.013 Fahrer sind an diesem Samstag zu schnell unterwegs. Davon kommen 1.182 mit einem Verwarnungsgeld davon, gegen 831 Fahrer werden Verfahren wegen erheblicher Geschwindigkeitsverstöße eingeleitet. 102 Raser müssen mit empfindlichen Geldbußen und einem Fahrverbot rechnen.

Absoluter „Spitzenreiter“ ist ein Mercedes-Fahrer aus Mannheim, der mit 215 Stundenkilometern unterwegs ist. Ihn erwartet eine Geldstrafe von 600 Euro, ein Zwei-Punkte-Eintrag in die Verkehrssünderkartei und ein dreimonatiges Fahrverbot.

B535: Jeder Zehnte zu schnell

Nur zwei Kilometer pro Stunde langsamer ist ein Ferrari-Fahrer am selben Tag – und das auf der Bundesstraße! Der Wagen des Modells 458 Spider rauscht mit 213 Sachen bei erlaubten 100 durch die Geschwindigkeitskontrolle auf der B535, zwischen Heidelberg und Schwetzingen.

Platz zwei der größten Raser bei dieser Messung belegt ein BMW-Fahrer, der mit 199 Stundenkilometern die Lichtschranke passiert. 

Beide Raser dürfen jetzt mit einer Strafe von 600 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einer dreimonatigen Fahrsperre rechnen.

Zwischen 19:40 und 21:50 Uhr werden insgesamt 1.270 Fahrzeuge gemessen, davon sind 127 und damit jedes Zehnte zu schnell. 73 Fahrer kommen mit einem Verwarnungsgeld davon, 42 erwartet Bußgeldverfahren wegen erheblicher Geschwindigkeitsverstöße. Zwölf der Fahrer überschreiten die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 40 Sachen und müssen neben empfindlichen Geldbußen mit Fahrverboten rechnen.

pol/kab

Quelle: Mannheim24

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