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Der junge Mann verletzt sich selbst und gibt dann vor, angegriffen worden zu sein (Symbolfoto).

Platzwunde am Kopf

Überfall vorgetäuscht: Mann (25) schlägt sich selbst!

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Speyer – Als der Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft  am Abend zurückkehrt, ist er am Kopf verletzt. Unbekannte sollen ihn angegriffen haben – doch die Security zweifelt an den Aussagen...

Am späten Mittwochabend kehrt der junge Mann in die Aufnahmeeinrichtung in der Spaldinger Straße zurück – Er hat eine blutende Kopfverletzung.

Den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes berichten der alkoholisierte Mann und seine beiden Begleiter, dass sie auf dem Nachhauseweg von drei Männern, die aus einem dunkeln BMW ausgestiegen wären, angegriffen wurden

Sofort wird die Polizei alarmiert, umfangreiche Maßnahmen werden eingeleitet und die Ermittlungen aufgenommen. Schnell ergeben sich jedoch erste Zweifel an dem geschilderten Vorfall – Bei einer erneuten Befragung am Donnerstagvormittag bestätigt sich dieser Verdacht: Der 25-Jährige gibt schließlich zu, dass es überhaupt keinen Überfall gegeben hat

Stattdessen war der junge Mann auf einer Feier in Streit geraten. Die Verletzung am Kopf hat er sich selbst mit einer Flasche zugefügt. Eine sinnvolle Erklärung gibt es dafür nicht. 

Alle Beteiligten müssen nun mit Konsequenzen rechnen, ein Strafverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat wurde eingeleitet.

pol/mk

Quelle: Mannheim24

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