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Eine frühzeitige Impfung kann Leben retten. (Symbolfoto)

Mehr Fälle im Südwesten

Keuchhusten bei Babys: Gesundheitsamt ruft zu Impfungen auf

Stuttgart - In Baden-Württemberg gab es bereits doppelt so viele Keuchhusten-Fälle bei Säuglingen wie im Vorjahreszeitraum. Das Landesgesundheitsamt ruft jetzt zu Impfungen auf!

104 Keuchhusten-Fälle gab es in diesem Jahr bereits im Bundesland. Ende Oktober stirbt sogar ein umgeimpftes Baby an Keuchhusten. Solche Todesfälle seien besonders tragisch, weil sie vermeidbar seien, teilt die Behörde am Freitag anlässlich des Welt-Pneumonie-Tages 2016 an diesem Samstag mit. 

Lungenentzündungen können durch bakterielle und virale Erreger verursacht werden oder als Folge von Masernerkrankungen und Keuchhusten auftreten. Gefährdet sind nach Angaben des Landesgesundheitsamtes neben Säuglingen vor allem Senioren. Keuchhusten ist eine hochansteckende respiratorische Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Bordetella pertussis verursacht wird. Charakteristisch sind lang andauernde Hustenattacken, die mit Atemnot und Erbrechen einhergehen können.

Laut der Seite www.impfen-info.de, liege die Wahrscheinlichkeit, dass ein Erkrankter seine ungeschützten Familienmitglieder ansteckt, bei fast 100 Prozent. Damit ein Kind frühzeitig gegen Keuchhusten geschützt ist, solle die erste Impfung bereits ab der 9. Woche erfolgen.

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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