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Die Zahl der Asylanträge im Südwesten ist stark rückläufig. (Symbolfoto)

Im Vergleich zum Vorjahr

Asylanträge im Südwesten gehen stark zurück

Stuttgart - Wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilt, ist die Zahl der Asylanträge im Südwesten stark rückläufig. Die Zahlen:

Von Januar bis September wurden insgesamt 27.973 Flüchtlinge gezählt. Im Vergleichzeitraum des Vorjahres waren es noch 52.789. 

Als einen Grund für diese Entwicklung nennt Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Mittwoch in Stuttgart die konsequente Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern. „Das klare Signal heißt, wer das Land verlassen muss und nicht freiwillig geht, muss mit seiner Abschiebung rechnen." Bereits heute gebe es mehr Abschiebungen als im ganzen Jahr 2015. Die gesetzlichen Abschieberegeln würden konsequent umgesetzt. „Das ist auch ein Zeichen in die Herkunftsländer: Bezahlt nicht viel Geld für den Schlepper und am Ende müsst ihr doch wieder nach Hause zurück." 

Strobl sagte weiter: „2015 darf sich nicht wiederholen. Unser Ziel ist ganz klar, die Zuzugszahlen deutlich und nachhaltig zu senken. Konsequente Abschiebungen sind dafür ein wichtiger Baustein.“ 

Angesichts des Rückgangs kommt demnach auch die Zahl der Erstaufnahmeeinrichtungen im Land auf den Prüfstand. Von den insgesamt 21 Einrichtungen sind aktuell nur zwölf in Betrieb. Die anderen neun könnten bei Bedarf wieder kurzfristig in Betrieb genommen werden. Bis Jahresende soll ein Plan vorgelegt werden, wie es mit den Flüchtlingseinrichtungen weiter geht.

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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