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Die Zentrale der Technischen Werke Ludwigshafen (TWL).

Damit die Angestellten Fußball schauen können, verschieben lokale Unternehmen die Arbeitszeiten

Wegen WM-Finale: Späterer 'Anpfiff' bei Firmen in der Region!

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Lange Gesichter dürfte es am Tag nach dem WM-Finale geben! Aber (natürlich) nicht vor lauter Enttäuschung, sondern vor Erschöpfung vom vielen Feiern unseres deutschen WM-Sieges. 

Es wird eine lange Nacht - so oder so: Das WM-Finale unserer Fußballer gegen Argentinien. Um aufgrund des späten Spieltermins (Anpfiff um 21 Uhr) keine müden Gesichter um sich herum zu haben, ändern Firmen und Institutionen in unserer Rhein-Neckar-Region die Arbeitszeiten. Schließlich würde sich das Spielende bei Elfmeterschießen Mitternacht nähern.

Deshalb lassen die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) ihre Leute statt um 9 Uhr erst um 10 Uhr zur Kernarbeitszeit antreten.

„Das Finale der Fußball-WM ist für alle Deutschen etwas ganz Besonderes. Wir möchten daher unseren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, diesen einmaligen Abend – vor allem im Falle eines WM-Titels – zu feiern“, zeigt sich Dr. Hans-Heinrich Kleuker, Kaufmännischer TWL-Vorstand, kulant. "Unsere Kundenservice und Kundennotdienst bleiben wie gewohnt erreichbar."

Bei Daimler in Mannheim wird es ebenfalls ermöglicht, bei Deutschland gegen Argentinien mitzufiebern. Kathrin Schnurr, Sprecherin der Sparte Nutzfahrzeuge: "Am Sonntag wird unsere Nachtschicht entsprechend angepasst, die normalerweise um 22 Uhr beginnen würde. Schließlich freuen wir uns alle, dass die deutsche Mannschaft das Finale erreicht hat und drücken fest die Daumen! Jedoch wird es kein Firmen-Public Viewing, wie wir es auch schon angeboten haben."


Und auch der Chefs der Mannheimer Stadtpark GmbH hat ein Herz für seine Angestellten: "Unsere Parkmitarbeiter sind auch Fußballfans. Daher schließen unsere Kassen in Herzogenried- und Luisenpark am Final-Tag an allen Eingängen ausnahmsweise bereits um 20.30 Uhr", erklärt Parksprecherin Alexandra Wind.

Jeder Besucher, der bis 20.30 kommt, kann jedoch wie gewohnt so lang er möchte im Park verweilen, nur der Zugang in die Parks ist anlässlich dieses internationalen Ereignisses, statt bis 21 Uhr nur bis 20:30 Uhr möglich. 

Weil nicht nur viele Schüler, sondern auch Lehrer und Rektoren Fußball schauen und ausgiebig feiern wollen, bitten einige Schulen, wie die Schillerschule Viernheim, erst zur zweiten Stunde zum Unterricht.

pek

Quelle: Mannheim24

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