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Wegen seines Südpol-Trips hat Martin Szwed nun Ärger mit den Behörden.

Bitterkalter Genehmigungs-Stress

Südpol-Rekordhalter hat Ärger mit Behörden

Balingen - 14 Tage, 18 Stunden und 43 Minuten: Die rekordverdächtige Expedition durch die Antarktis kann für einen Extremsportler aus Baden-Württemberg teuer werden.

Zudem hat die Reise zum Südpol Martin Szwed Ärger mit den Behörden eingebracht. Denn wer als Deutscher in die Antarktis will, braucht die Genehmigung des Umweltbundesamtes (UBA). Und diese hatte der Mann nicht.

Deshalb könnte das UBA ein Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten, an dessen Ende ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro verhängt werden kann. Der 33-Jährige sagte der dpa. „Ich werde mich entschuldigen und hoffe, dass man meine Beweggründe akzeptiert“, Zuerst hatte die „Südwest Presse“ über den Fall berichtet.

Szwed argumentiert, er habe 80 000 Euro bei einem Veranstalter für die Expedition gezahlt und sei davon ausgegangen, dass dieser die Genehmigungen einholt. Als das UBA weitere Informationen von ihm wollte, machte er falsche Angaben. Er teilte der Behörde mit, der für Ende 2014 angesetzte Trip verschiebe sich auf November 2015. Doch an Weihnachten machte er sich dennoch auf den Weg. „Ich habe ganz klar einen Fehler gemacht“, räumte er ein. Ein UBA-Sprecher erklärte, der Fall müsse geprüft werden, es sei noch unklar, ob ein Verfahren eingeleitet wird.

dpa

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