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Kylie Minogue könnte Australien beim Eurovision Song Contest vertreten.

Australien darf teilnehmen

Singt Kylie beim diesjährigen ESC in Wien?

Wien - Anlässlich des 60. Jubiläums darf Australien am Eurovision Song Contest 2015 in Wien teilnehmen. Der Kontinent debattiert nun heftig, welchen Künstler er schicken will.

Australien jubelt über die Teilnahme am Eurovision Song Contest: Das Land fernab von Europa feierte am Mittwoch die Entscheidung der Veranstalter, die Australien am Vorabend einen Platz im Finale zugesagt hatten. "Vielleicht haben wir Anfängerglück", hoffte beispielsweise Julia Zemiro, die für den Fernsehsender SBS die jährlichen Eurovision-Sendungen in Down Under moderiert. "Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich nur daran denke."

Die European Broadcasting Union als Veranstalterin des jährlichen Sangeswettbewerbs hatte zuvor mitgeteilt, dass Australien anlässlich des 60. Jubiläums teilnehmen darf. Das Land sei direkt ins Finale eingeladen, um dort mit einer eigenen Nummer gegen die übrigen 39 Konkurrenten anzutreten. Laut dem Sender SBS, der seit mehr als 30 Jahren den ESC überträgt, soll der australische Kandidat möglichst schnell verkündet werden. Im Internet reichten die Vorschläge der begeisterten Fans von AC/DC bis Kylie Minogue. Es gibt zudem auch eine Petition, die die Wiedervereinigung der australischen Alternative-Rock-Band TISM fordert. Auf der Homepage des Fernsehsenders SBS liegt jedoch die Sängerin und Songwriterin Sia mit 25 Prozent der Stimmen in Front. (Stand Mittwoch, 13 Uhr)

Außerdem gibt es schon erste Versuche, Australien mit Hilfe von Photoshop näher an Europa heranrücken zu lassen.

Deutschland findet die Aussie-Teilnahme super

Unter den deutschen Fans stieß die Teilnahme Australiens auf Zustimmung. Bei einer - allerdings nicht repräsentativen - Online-Abstimmung auf der Internetseite eurovision.de klickten bis Mittwochmittag 81,2 Prozent der Teilnehmer "Ich finde es super, dass Australien dabei ist! Frischer Wind ist immer gut!" an. Nur 14,8 Prozent klickten "Nein! Das wird mir langsam zu viel" und 3,9 Prozent fanden "Ist mir egal. Hauptsache ist doch die Musik." In den schriftlichen Kommentaren auf der von der ARD betriebenen Seite lief die Debatte allerdings weniger eindeutig. Von "ist das ein schlechter Witz?" zu "Ein Traum geht in Erfüllung" reichten die zahlreichen Einträge der Fans.

Das diesjährige ESC-Finale findet am 23. Mai in Wien statt. Im vergangenen Jahr hatte die österreichische Vollbart-Diva Conchita Wurst in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen gewonnen. Mit ihrem Titel "Rise like a phoenix" holte sie den Wettbewerb damit erstmals seit dem Sieg von Udo Jürgens im Jahr 1966 wieder nach Österreich.

Sollte nun Australien gewinnen, zieht der Wettbewerb aber nicht ans andere Ende der Welt um, wie die Veranstalter klarstellten. Der nächste Wettbewerb werde auch im Fall eines australischen Sieges in Europa ausgetragen - in einer dann zu bestimmenden Stadt. Allerdings dürfe Australien in diesem Fall 2016 ein zweites Mal teilnehmen.

Wer Deutschland in Wien vertritt, steht noch nicht fest. Der deutsche Vorentscheid findet am 5. März in Hannover statt. Dann kämpfen acht Bewerber um die Teilnahme.

AFP/ms

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