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Horst Krause geht in Rente.

TV-Dorfpolizist hört nach 18 Jahren auf 

"Polizeiruf 110": Krause quittiert den Dienst

Potsdam/Berlin - Er heißt privat so wie vor der Kamera - und ist seit den 90er Jahren in der Krimiserie „Polizeiruf 110“ zu sehen. Nun gibt es für Horst Krause eine Zäsur.

Der ARD-Dorfpolizist Horst Krause geht in Rente: Beim „Polizeiruf 110“ wird Kommissarin Olga Lenski (Maria Simon) ihren urigen Kompagnon nach 2015 nicht mehr an ihrer Seite haben, wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) am Samstag mitteilte. „Wir haben uns darauf schon vor einiger Zeit mit Horst Krause verständigt“, sagte rbb-Programmdirektorin Claudia Nothelle, die damit einen entsprechenden Bericht der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (MAZ) bestätigte. Der Schauspieler, der im wahren Leben so heißt wie auf dem Bildschirm, werde aber noch weiter für den Sender vor der Kamera stehen.

Seit 1996 spielt der 72-Jährige den bedächtigen Polizeihauptmeister im „Polizeiruf 110“; Markenzeichen: Leibesfülle, altmodisches Beiwagen-Motorrad und ein winziger Helm. „Die Drehbuchschreiber und die Redaktion können mit der Filmfigur Horst Krause offensichtlich nicht mehr so viel anfangen“, sagte der Schauspieler der „MAZ“. „Sie ist mehr und mehr zur Nebenfigur geworden.“

Es stehen noch zwei Drehs mit Krause als Ermittler im „Polizeiruf“ an. Wie es dann dort ohne ihn weitergeht, sei noch unklar, hieß es beim rbb.

„Ich mache mir um meine berufliche Zukunft keine Sorgen“, sagte Krause der Zeitung. Derzeit wird in Brandenburg der fünfte Krause-Film der ARD gedreht. In diesen Geschichten unter der Regie von Bernd Böhlich, die es alle zwei Jahre gibt, ist der kauzige Polizist mit seinen beiden ledigen Schwestern Elsa (Carmen-Maja Antoni) und Meta (Angelika Böttiger) privat zu erleben.

dpa

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