"Wacken 3D": Krankenhauslaut beim Metal-Festival

Ein Streifen der besonders "harten" Sorte: Norbert Heitkers Dokumentarfilm "Wacken 3D" konzentriert sich auf die Besucher des Heavy-Metal-Festivals.

 

Seit 1990 trifft sich in einem Kaff nahe Itzehoe am ersten August-Wochenende die Heavy-Metal-Welt. Anfangs waren es tausend Besucher, mittlerweile finden 85.000 Hardrock-Fans den Weg zum W:O:A (Wacken Open Air) in Schleswig-Holstein.

Den Kontrast zwischen der bäuerlichen Umgebung und den martialisch gewandeten Besuchern hat die Südkoreanerin Cho Sung-hyung 2006 in ihrer preisgekrönten Dokumentation „Full Metal Village“ herausgearbeitet. Norbert Heitker bemerkt nun den Kontrast von Bauer und Rocker ebenfalls, doch liegt sein Blick auf den Gästen.

Eine Handvoll hat er herausgegriffen: Cielu aus Taiwan, Micha und Joshua aus Deutschland, Katie aus den USA, Breanna aus Kanada und Salman aus Indien. Heitker bringt sie im Chaos zum Reden – und sogar verkatert am Mittag danach. Die Aufnahmen vermitteln die Kombination von beschaulicher Gemütlichkeit und hautnah erlebbarer Metal-Welt.

Parallel schneidet der Regisseur Interviews mit Alice Cooper und anderen Musikern sowie mit den Festival-Organisatoren. Da wird dann etwa der Unterschied zwischen „superlaut“ und „krankenhauslaut“ erklärt. Beeindruckend sind aber die 3D-Aufnahmen während der Konzerte. (In München: Cinemaxx, Mathäser, City, Münchner Freiheit, Monopol.)

Ulrike Frick

"Wacken 3D" mit Alice Cooper, Rammstein

Regie: Norbert Heitker

Dieser Film könnte Ihnen gefallen, wenn Sie Hardrock-Fan sind.

Rubriklistenbild: © SWILLUS/ICS Festival Service GmbH/NFP

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