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Der Künstler Ai Weiwei lebt seit vergangenem Sommer in Berlin. Jetzt soll sein Werk an die Pressefreiheit erinnern.

Besondere Titelseite

Zeitungen mahnen mit Ai Weiwei zu Pressefreiheit

Berlin - Zahlreiche deutsche Tageszeitungen rufen am Dienstag, den 3. Mai, mit einer vom chinesischen Künstler Ai Weiwei gestalteten Titelseite zum Erhalt der Pressefreiheit auf.

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) stellt das Kunstwerk den rund 280 Zeitungen seiner Mitgliedsverlage zum Internationalen Tag der Pressefreiheit zur Verfügung. Die Resonanz auf die Aktion sei deutschlandweit recht gut, sagte eine Sprecherin am Montag auf Anfrage.

Der Internationale Tag der Pressefreiheit wurde 1994 von der Unesco ins Leben gerufen. Er erinnert an die Erklärung von Windhuk, die 1991 das Recht auf freie und unabhängige Berichterstattung als Grundlage einer demokratischen Gesellschaft forderte.

Ai Weiwei, der wegen seiner Kritik an den Zuständen in China jahrelang nicht ausreisen durfte, lebt seit vergangenem Sommer in Berlin. Er hat hier eine dreijährige Gastprofessur an der Universität der Künste.

dpa

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