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Alexander Gauland hat sich gegen eine Regierungsbeteiligung der AfD ausgesprochen.

Seitenhieb gegen Frauke Petry?

AfD-Spitzenfunktionäre gegen baldige Regierungsbeteiligung

Berlin - Spitzenfunktionäre der rechtspopulistischen AfD haben sich gegen eine baldige Regierungsbeteiligung ausgesprochen - und widersprachen damit Äußerungen der zweiten Bundesvorsitzenden Frauke Petry.

"Ich kann in der Regierung mit anderen, weit stärkeren, natürlich nicht das umsetzen, was ich in der Opposition fordere", sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende Alexander Gauland der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Noch sei die Partei "zu klein und zu jung" zum Regieren.

"Wir sind noch nicht so stark und gefestigt, dass wir direkte Regierungsverantwortung übernehmen und dabei etwas durchsetzen könnten", sagte Gauland, der auch Vorsitzender der brandenburgischen AfD ist. Zu einer Äußerung der zweiten Bundesvorsitzenden, Frauke Petry, sie strebe Regierungsverantwortung an, sagte Gauland: "Nicht alles, was einer von uns sagt, ist mit dem anderen abgesprochen."

Der Bundesvorsitzende Jörg Meuthen schloss sich Gauland an. Mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD sagte er der "FAZ": "Irgendwann später wird sich sicher einmal die Frage stellen, aber da sind wir noch nicht."

hex/ilo

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