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Vom Milliardär zum Chauffeur: US-Investor Warren Buffett will für höhere Wahlbeteiligung sorgen.

Unterstützung im US-Wahlkampf

Buffett-Bus: Investor will Wähler zu Urnen locken

Omaha - Er ist einer der größten Kritiker von Donald Trump: der Starinvestor Warren Buffett. Nun will er in seinem Bezirk höchstpersönlich für eine hohe Wahlbeteiligung sorgen - und scheut dafür keine Mühen.

Die Investoren-Legende Warren Buffett (85) - auch als "Orakel von Omaha" bekannt - hat sich in den Wahlkampf eingeschaltet und gegen den republikanischen Kandidaten Donald Trump gewettert. Dieser sei ein Steuerhinterzieher und schlechter Investor, so Buffett. Zudem kritisierte er die jüngsten Anfeindungen Trumps gegen die Eltern eines US-Veteranen aufs Schärfste. Donald Trump hatte behauptet, dass die Mutter eines im Irak-Krieg gefallenen muslimischen Soldaten, nichts zu sagen hätte. Seine Äußerung war eine Reaktion auf die gegen Trump gerichtete Rede des Vaters, Khizr Khan, auf dem Parteitag der Demokraten in Philadelphia. 

Eine Sonderfahrt mit Warren Buffett

Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten wolle er in jedem Fall verhindern, so Warren Buffett. Wichtig sei es ihm zudem, mehr Menschen in die Wahllokale zu locken. Sein erklärtes Ziel ist es, in seiner Heimatstadt Omaha (Nebraska) die höchste prozentuale Wahlbeteiligung aller US-Bezirke zu erreichen. Wie das gelingen soll?

Der Milliardär versprach am Montag bei einem Auftritt der Kandidatin Hillary Clinton, mindestens zehn Menschen zu den Wahllokalen zu bringen, die es sonst schwer hätten, dorthin zu kommen. Außerdem habe er zum selben Zweck einen altmodisch hergerichteten Touristenbus für den Wahltag 8. November gemietet. „Ich werde den ganzen Tag mitfahren, Selfies machen - was immer nötig ist“, kündigte Buffett an. 

Clinton will mit Buffett tanzen

Für den Fall, dass das gelingt, legte Clinton mit einem eigenen Versprechen nach. „Kurz nachdem ich Präsidentin werde, sobald es sich einrichten lässt, komme ich hierher zurück, und Warren und ich werden zusammen in den Straßen Omahas tanzen“, kündigte die Demokratin an. Vielleicht werde sich Buffett dafür als Elvis Presley verkleiden.

ae/dpa

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