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Die US-Regierung setzt den japanischen Autozulieferer Takata massiv unter Druck. Foto: Franck Robichon/Archiv

Defekte Airbags: US-Regierung verhängt Strafe gegen Takata

Richmond (dpa) - Die US-Behörden ziehen den japanischen Autozulieferer Takata wegen defekter Airbags zur Rechenschaft. Das Unternehmen, das weltweit Millionen Fahrzeug-Rückrufe verursacht hat, muss täglich rund 12 380 Euro Strafe zahlen, wenn es sich weiter weigert, beim Krisen-Management mit den Aufsehern zusammenzuarbeiten.

"Takatas Versagen, vollumfänglich bei unseren Ermittlungen zu kooperieren, ist nicht akzeptabel und wird nicht toleriert", sagte Verkehrsminister Anthony Foxx.

Die Takata-Airbags können wegen mangelhafter Verarbeitung platzen - dabei kommt es zu einer Explosion, die Teile der Metallverkleidung durch den Fahrzeugraum schleudert und zu schweren Verletzungen führen kann.

Anwälte gehen davon aus, dass durch den Defekt in den USA mindestens fünf Menschen getötet und mehr als 100 verletzt wurden. Takata hatte sich mit der Verkehrsaufsicht NHTSA eine Machtprobe geleistet, indem das Unternehmen die Forderung nach einem landesweiten Rückruf aller potenziell betroffenen Wagen verweigerte.

NHTSA-Mitteilung

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