+
Ein junger Mann in einem Bus-Simulator der Dresdner Verkehrsbetriebe: Der Branche fehlen derzeit etwa 2000 Fahrer.

Nah- und Fernverkehr leidet

Unbeliebter Job: Deutschland gehen die Busfahrer aus 

Berlin - In Deutschland fehlen akut 2000 Busfahrer. Die Branche schlägt Alarm, denn der öffentliche Nahverkehr und das Fernbus-Netz können deshalb nicht weiter ausgebaut werden. 

Der Fahrermangel bereitet dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) große Sorgen. "Es fehlen akut 2000 Busfahrer", sagte ein Sprecher des Verbands, der nach eigenen Angaben 3000 private und mittelständische Firmen aus dem Bereich Personennahverkehr, Bustouristik und Fernlinienbus vertritt. In den kommenden Jahren gebe es sogar 10 000 Fachkräfte zu wenig. "Die Situation war absehbar, da viele ältere Busfahrer in den Ruhestand gehen."

Busse müssen wegen der Nachwuchssorgen zwar nicht stehen bleiben - mit mehr Fahrern könnten der öffentliche Nahverkehr und das Fernlinienbus-Netz jedoch noch weiter ausgebaut werden, erklärte der Sprecher. Derzeit gibt es bundesweit etwa 100 000 Busfahrer, davon rund 53 000 in privaten Unternehmen. Auch in anderen Transport- und Logistikbranchen fehlt Fahrpersonal, so beispielsweise bei Lokführern und Kraftfahrern.

Lesen Sie auch

Deutsche Bahn präsentiert ICE der vierten Generation

Er fährt weniger schnell als sein Vorgängermodell, soll aber zuverlässiger sein und den Fahrgästen mehr Komfort bieten. Für die Deutsche Bahn bedeutet der ICE 4 einen Neustart im Fernverkehr.

Nach VW-Unfall: Verkaufsstopp von Erdgas an Aral-Tankstellen

Bochum - Bei Volkswagen läuft bereits eine Rückrufaktion von Erdgasautos. Nun soll an Aral-Tankstellen vorerst kein Erdgas mehr verkauft werden. Grund ist die Explosion eines VW-Autos an einer Erdgas-Zapfsäule.

dpa

Auto mit vier Insassen stürzt in Elbe: ein Toter

Auto mit vier Insassen stürzt in Elbe: ein Toter

Absturz: Hinweise auf technische Mängel verdichten sich

Absturz: Hinweise auf technische Mängel verdichten sich

Mehr als 100 Tote bei schwerem Zugunglück in Indien

Mehr als 100 Tote bei schwerem Zugunglück in Indien

Kommentare