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Hochenergetische Strahlung wie die kosmische im Weltall schadet dem Gehirn von Mäusen. Gilt das auch für Astronauten auf einer Langzeitmission zum Mars? Foto: Nasa

Kosmische Strahlung könnte Astronauten schaden

Irvine (dpa) - Hochenergetische Strahlung wie im Weltall schadet dem Gehirn von Mäusen und mindert ihre kognitiven Fähigkeiten. Ähnliche Schäden könnten auch bei Astronauten auf einer Langzeitmission zum Mars auftreten.

Das berichten Wissenschaftler um Charles Limoli von der Universität von Kalifornien. In ihrer Untersuchung setzte das Team Mäusen hochenergetischer Strahlung aus - und schaute sich dann ihr Verhalten und die strukturellen Veränderungen in ihrem Gehirn genauer an. Die Wissenschaftler stellen ihre Ergebnisse im Fachjournal "Science Advances" vor.

Die Arbeit von Limoli gehört zu einem Programm der US-Weltraumbehörde Nasa, bei dem erforscht werden soll, welchen gesundheitlichen Herausforderungen und Problemen Menschen bei Reisen im All ausgesetzt sind. Dazu gehören auch die Effekte der kosmischen Strahlung bei einer möglichen Langzeitmission zum Mars. Die Nasa strebt solch eine Mission für die 2030er Jahre an.

Charles Limoli an der Universität von Kalifornien

Human Research Program der Nasa

Nasa zur bemannten Mars-Mission

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