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Ein Auszug aus der letzten Speisekarte des berühmten Kreuzers. 

Für 70 000 Dollar

Letzte Speisekarte der "Titanic" wird versteigert

New York - Ein vergilbtes Stück Papier soll 70 000 Dollar (62 500 Euro) bringen: So viel erhofft sich ein New Yorker Auktionshaus für die letzte Speisekarte der „Titanic“.

Ein Passagier der Ersten Klasse hatte das Menü in der Tasche, als er sich 1912 von dem sinkenden Luxusliner retten konnte. Gereicht wurden, nur Stunden vor dem vermutlich bekanntesten Unglück der Schifffahrtsgeschichte, Glattbuttfilet, Hühnchen „á la Maryland“, gegrilltes Schafsfleisch und Lachs, dazu „eisgekühltes Münchner Lagerbier“. Das Menü trägt das Datum des Unglückstages: 14. April 1912.

Nicht ganz so teuer ist ein „Titanic“-Artefakt, das gar nicht auf der „Titanic“ war. Etwa 30 000 Dollar soll bei einem anderen Auktionshaus in Kalifornien ein Rettungsboot des Unglücksschiffes bringen - das allerdings nur Filmrequisit war. Es ist jedoch immerhin das Boot, das „Rose“ (Kate Winslet) in dem Kinoklassiker von James Cameron rettete. Das Boot ist äußerlich ein originalgetreuer Nachbau aus Holz, darunter ist aber Plastik. Und „Titanic“ steht zweimal drauf, auf beiden Seiten aber unterschiedlich. Um Kosten zu sparen, konnte das Boot im Film so mal auf der Backbord-, mal auf der Steuerbordseite verwendet werden.

dpa

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