+
In Lohne hatte sich ein Mann in einer Wohnung verschanzt. Die Polizei war mit mehreren Spezialeinheiten im Einsatz. Foto: Rene Ruprecht/Illustration

Mann verletzt Nachbarn durch Schuss - Polizei stürmt Wohnung

Ein Nachbarschaftsstreit eskaliert: Ein 33-Jähriger schießt einen Mann nieder und verschanzt sich in seiner Wohnung. Spezialeinheiten der Polizei können ihn schließlich festnehmen.

Lohne (dpa) - Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der im niedersächsischen Lohne einen 29-Jährigen durch einen Schuss lebensgefährlich verletzt hat. Der 33 Jahre alte Angreifer hatte am Montagnachmittag während eines Streits in einem Mehrfamilienhaus auf den Mann gezielt.

Anschließend verbarrikadierte er sich in einer der Wohnungen. Spezialeinheiten hätten sich schließlich Zutritt verschafft und den Mann aufgefordert, sich festnehmen zu lassen, sagte Polizeisprecherin Maren Fokken. Das habe der 33-Jährige auch widerstandslos getan. In der Wohnung hätten die Beamten einen weiteren Mann entdeckt. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass dieser mit der Tat nichts zu tun hatte.

Ob es sich bei der Wohnung um die des Angreifers handelte oder dem unbeteiligten Dritten gehörte, war zunächst unklar. Offen blieb auch, worum es bei dem Streit zwischen den beiden Männern ging. Der 29-Jährige wurde schwer verletzt mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Mit welcher Waffe der Angreifer auf ihn geschossen hatte, sei noch Gegenstand der Ermittlungen, sagte Polizeisprecherin Fokken. Andere Menschen wurden nicht verletzt.

Die Polizei war am Montag mit mehreren Spezialeinheiten vor Ort. Außerdem rückten 30 Polizeibeamte sowie Rettungswagen und der Hubschrauber zu dem Mehrfamilienhaus aus. Der 33-Jährige sollte noch am Abend von der Polizei befragt werden.

Auto mit vier Insassen stürzt in Elbe: ein Toter

Auto mit vier Insassen stürzt in Elbe: ein Toter

Absturz: Hinweise auf technische Mängel verdichten sich

Absturz: Hinweise auf technische Mängel verdichten sich

Mehr als 100 Tote bei schwerem Zugunglück in Indien

Mehr als 100 Tote bei schwerem Zugunglück in Indien

Kommentare