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Leere Strandkörbe am Strand von Ahrenshoop in Mecklenburg-Vorpommern auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Foto: Jens Büttner

Nasskaltes Aprilwetter mit Schnee und Glätte erwartet

Wollmäntel sind wieder angesagt. Denn in den nächsten Tagen wird es richtig ungemütlich. Meteorologen sagen Frost und Schnee voraus.

Offenbach (dpa) - Typisch April: Nach den milden Frühlingstagen kehrt der Winter mit Schnee und Frost in große Teile Deutschlands zurück. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach vorhersagt, verdrängt eine Kaltfront die milden Luftmassen.

In den Kammlagen der Mittelgebirge schneite es bereits am Samstag bei Temperaturen um den Gefrierpunkt etwas. "Es sieht aus wie ganz leicht gepudert", beschrieb eine DWD-Sprecherin am Samstag das Bild auf dem Kahlen Asten in Nordrhein-Westfalen. Auf dem Feldberg im Taunus und im Vogelsberg gab es ebenfalls leichten Schneefall.

In der Nacht soll die Schneefallgrenze weiter sinken, im Norden können dann Schauer bis ins Flachland als Schnee fallen. Die Temperaturen gehen auf bis zu minus fünf Grad zurück, Autofahrer müssen auf glatte Straßen gefasst sein.

Für den Sonntag sagen die Wetterexperten ein wechselhaftes Aprilwetter mit wiederholten Schauern und kurzen Gewittern vorher, die teilweise auch mit Schnee oder als Graupel fallen. Die Höchstwerte liegen zwischen vier und zehn Grad. "Diese wechselhafte, nasskalte Wetterlage wird voraussichtlich bis Mitte der kommenden Woche anhalten", sagte DWD-Meteorologe Robert Hausen.

Ganz andere Sorgen gibt es in Sachsen-Anhalt, denn dort wächst die Waldbrandgefahr. So wurde am Samstag im Landkreis Wittenberg die mittlere Gefahrenstufe 3 ausgerufen. Insgesamt gibt es fünf Stufen.

Hintergrund zu den Gefahrenstufen

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