+

Nizza

Laster rast im Menge - Dutzende Opfer 

Paris - Nach einem Feuerwerk zum französischen Nationalfeiertag ist im südfranzösischen Nizza ein Lastwagen in eine Menschenmenge gerast. Die zuständige Präfektur hält ein Attentat für möglich. Nizzas Bürgermeister spricht von "Dutzenden Toten".

Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtet, raste der weiße Lieferwagen auf der berühmten Strandpromenade des Anglais mit großer Geschwindigkeit in die Menschenmenge. Mehrere Menschen seien getroffen worden. Außerdem seien Trümmerteile herumgeflogen. Mehrere Polizisten und Rettungswagen eilten herbei. Auf der Promenade habe nach Angaben der Zeitung "Nice Matin" Panik und Verwirrung geherrscht. "Der Fahrer des Lastwagens scheint Dutzende Tote verursacht zu haben", schreibt Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi auf seinem Twitter-Account. Er rät der Bevölkerung, zu Hause zu bleiben.

Der deutsche Journalist Richard Gutjahr (u. a. Bayerischer Rundfunk) hat das Unglück unmittelbar miterlebt. Er berichtet auf seinem Twitter-Account von "ca. zwölf Toten und Dutzenden Verletzten". Nach seinen Informationen hat es einen Schusswechsel gegeben. Unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen hat Frankreich den Nationalfeiertag begangen. Für die traditionelle Militärparade auf den Champs-Élysées in Paris waren rund 11.500 Sicherheitskräfte mobilisiert worden.

Am Nationalfeiertag wird jedes Jahr der Erstürmung des Pariser Bastille-Gefängnisses am 14. Juli 1789 gedacht, die als Beginn der Französischen Revolution gilt.

dpa/mm

Mehr zum Thema

Auto mit vier Insassen stürzt in Elbe: ein Toter

Auto mit vier Insassen stürzt in Elbe: ein Toter

Absturz: Hinweise auf technische Mängel verdichten sich

Absturz: Hinweise auf technische Mängel verdichten sich

Mehr als 100 Tote bei schwerem Zugunglück in Indien

Mehr als 100 Tote bei schwerem Zugunglück in Indien

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion