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Am Münchner Flughafen ist es zu einer akuten Bedrohungslage gekommen. 

Kein Zusammenhang mit Schüssen am OEZ

Mitten im München-Terror: Geiselnahme am Flughafen gemeldet

München - München befindet sich seit den Schüssen im OEZ im Ausnahmezustand und dann auch noch das: Am Flughafen wurde eine akute Bedrohungslage gemeldet. 

Mitten in die Hiobsbotschaften vom Terrorakt in München ist eine akute Bedrohungslage am Münchner Flughafen gekommen. Von Schusswaffengebrauch und Geiselnahme war die Rede. Es gibt widersprüchliche Angaben. Tatsache ist: Zwischen beiden Verbrechen gibt es keinen Zusammenhang.

Am Abend bestätigte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Ingolstadt Informationen unserer Zeitung, dass es auf dem Flughafencampus eine Gefahrenlage gab. Erst war vor einer Beziehungstat die Rede. Ein Mann soll seine getrennt lebende Frau bedroht haben. Zeugen wollen einen Schuss gehört haben, was bislang aber nicht bestätigt werden konnte. Laut Polizei war eine Schreckschusspistole im Spiel. Auch von einer kurzzeitigen Geiselnahme war die Rede.

Anderen Berichten zufolge soll es zwischen einem gekündigten Mitarbeiter und seinem Chef zum Streit gekommen sein. Die Tat hat sich nach Informationen unserer Zeitung beim Caterer der Lufthansa an der Nordallee gegenüber dem Besucherpark abgespielt. Das Gebäude wurde geräumt, ein halbes Dutzend Streifenwagen sowie ein Rettungswagen rückten an.

Der Täter wurde laut Polizei verhaftet. Gegen 23.45 Uhr durfte die Nachtschicht wieder ins Gebäude. Alle wurden am Eingang kontrolliert. Einzelheiten will die Polizei am Wochenende bekannt geben. Der Sprecher versicherte, dass diese Tat nichts mit dem Terrorakt in München zu tun gehabt habe. “Das war bitterer Zufall.”

Hier geht es zu unserem aktuellen Live-Ticker zur Schießerei von München.

Alle Informationen zu der Terrorlage in München können Sie in unserem Live-Ticker vom Freitag nachlesen. Wir haben bereits zusammengefasst, was wir zu den Schüssen beim Olympia-Einkaufszentrum wissen.

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