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Das hannoversche Stadtviertel wurde im chinesischen Changde eröffnet.

Neues Stadtviertel eröffnet

Klein-Hannover in China

Changde - Norddeutscher Stil und niedersächsische Unternehmen: In der chinesischen Stadt Changde wurde das Hannover-Viertel. Der entsprechende Oberbürgermeister war zu Gast.

Mit Konfettiregen und deutschem Bier ist in der chinesischen Stadt Changde das Hannover-Viertel eröffnet worden. Bunte Backsteinhäuser im norddeutschen Stil laden zum Flanieren ein. Das „Deutsch“-Restaurant und eine Kaffeemanufaktur werden von Unternehmern aus Niedersachsen betrieben. 

Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) war zur Eröffnung des Viertels eigens nach China geflogen, wie die Stadt mitteilte. Allerdings wird die Hannoversche Straße nach NDR-Angaben frühestens Ende des Jahres komplett fertig sein. Noch fehle es auch an Mietern - 60 Prozent von ihnen sollen deutsch sein.

Das kleine Hannover in der Provinz Hunan ist nicht die einzige Kopie einer europäischen Stadt. In der Nähe von Shanghai gibt es zum Beispiel auch von Paris und London inspirierte Stadtviertel. Sie zeugen vom Interesse der aufstrebenden chinesischen Mittelschicht an Europa. 

In Changde fiel die Wahl auf Hannover, weil zwischen beiden Städten eine langjährige Partnerschaft besteht. Oberbürgermeister Schostok freut sich über die Werbung für seine Stadt als Touristenziel und Wirtschaftsstandort. „Das Hannover-Haus in Changde ist quasi das Fenster Hannovers nach China“, sagte er.

dpa

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