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Unfall im Tunnel: So sollten Sie als Autofahrer reagieren – und das wäre ein Fehler

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Der Richard-Strauss-Tunnel in München.
Der Richard-Strauss-Tunnel in München ist gut beleuchtet. Nicht in allen Tunneln in Europa ist das der Fall. © Tobias Hase/dpa/picture alliance (Symbolbild)

Wie reagieren, wenn im Tunnel etwas Unvorhergesehenes passiert? Mit diesen Tipps fahren Sie als Autofahrer auf Sicherheit.

Der Laerdaltunnel in Norwegen auf der Verbindung zwischen Oslo und Bergen ist mit 24,51 Kilometern derzeit der längste Straßentunnel der Welt. Für manchen ist der Gedanke an die Fahrt durchs Bergmassiv eine aufregende Vorstellung, für andere ist es der blanke Horror. Viele, die auch nur kürzere Strecken in dunklen Röhren zurücklegen müssen, haben zumindest ein ungutes Gefühl. Einige Tipps, welche die Sachverständigenorganisation Dekra gibt, nehmen aber dem Tunnel seinen Schrecken und Sie können beruhigt durch die dunkle Röhre fahren.

So kommen Autofahrer sicher durch den Tunnel

Vor der Einfahrt: Sonnenbrille abnehmen, Abblendlicht ein schalten und Verkehrsfunk anstellen (die optimale Frequenz wird auf einem Schild an der Einfahrt angezeigt) lauten die wichtigsten Ratschläge. Zudem ausreichend Abstand zum Vordermann halten und bei roter Ampel keinesfalls in den Tunnel einfahren.

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Im Tunnel: Ruhig, konzentriert und möglichst mit gleichmäßigem Tempo fahren, die Verkehrszeichen beachten und nur in einem echten Notfall anhalten. Um nicht geblendet zu werden, eher Richtung Tunnelwand als in den Gegenverkehr schauen. Manche Autofahrer ändern bei der monotonen Fahrt unbewusst ihr Tempo, darum den Tacho im Auge behalten. 

Bei Stau: Abstand halten, Warnblinker anschalten, Rettungsgasse bilden und auf Durchsagen achten. Fenster ansonsten geschlossen halten und die Lüftung auf Umluft stellen. Auf gar keinen Fall wenden oder rückwärts fahren, das ist strikt untersagt.

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Panne/Unfall: Möglichst in einer Nothaltebucht stoppen, ansonsten ganz rechts auf dem Stand- oder Fahrstreifen, Warnweste anziehen und das Fahrzeug mit einem Warndreieck absichern. Nicht mit dem Handy alarmieren, sondern von einem der stationären Telefone im Tunnel. Diese liefern nämlich der Leitstelle sofort automatisch den Standort und aktivieren die Videoüberwachung. Nicht zwischen Auto und Tunnelwand aufhalten.

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Feuer: Ist bei einem Brand im Fahrzeug die Ausfahrt nicht mehr erreichbar, den Wagen stehen lassen und an der nächsten Notrufstation Alarm auslösen. Dort befindet sich auch meist ein Feuerlöscher. Kann das Feuer nicht mehr selbst gelöscht werden, zum Notausgang flüchten. Auch nicht Betroffene sollten sich sofort zum Notausgang begeben. Wichtig: Schlüssel im Auto stecken lassen, damit Rettungskräfte den Wagen notfalls rangieren können. 

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